#1

C30 eine "sichere" Potenz... ???

in Allgemeines zur Homöopathie 26.11.2008 22:40
von Medusa (gelöscht)
avatar

frisbee
Moderator Geschrieben am 30.10.2006 15:39


--------------------------------------------------------------------------------

Hallo ihrs,

was haltet ihr von der Aussage, dass eine C30 eine "sichere" Potenz ist, weil sie nur selten Nebenwirkungen hervorbringt.....

LG Marion

In Antwort auf:
Hallo Marion,

eine C30 ist eine sichere Potenz, weil sie ganz sicher eine verwertbare Reaktion bringen kann. Ich setzte sie in der Regel immer zu Anfang ein. Nur wenn ich mir ziemlich sicher bin, gehe ich direkt höher.

Nebenwirkungen kann eine C30 auch hervorbringen. Gerade bei stark geschwächten Patienten.

LG
Frank

In Antwort auf:
Hallo,

Mit "Nebenwirkungen" meint ihr wohl Prüfsymptome. Oder?

In Antwort auf:
Es ging dabei um ein Seminar für Laien durch eine THP mit wohl 15 Jahren Berufserfahrung, die o.g. Aussage machte und die ich in keinster Weise befürworten kann und die ich gerade bei Seminaren für Laien als gefährlich empfinde.

LG Marion

In Antwort auf:
Mich hat eine C30 vor Jahren mal total aus den Latschen gehauen. (Nicht selbst verordnet!) Ohne Besserung hinterher.

War das eine Nebenwirkung oder ein Prüfsymptom? Bisher dachte ich, ohne Resonanz auf ein Mittel werden auch keine Symptome produziert.
Es wird ja auch berichtet, daß die Prüflinge von den Prüfungen profitieren. Demnach sollte es dann auch keine "Nebenwirkungen" geben, weil jeder Prüfling dann die produzierten Symptome als Heilwirkung erlebt.
Ach, ist das alles kompliziert!

LG
Ulla

In Antwort auf:
Mann kann auch mit der C30 eine prima AMP machen. Vorteil: sie hält nicht so lange an.
Grüße, ilse

In Antwort auf:
Liebe Ulla,

Zitat:

Ulla schrieb am 30.10.2006 16:45 Uhr:
Mich hat eine C30 vor Jahren mal total aus den Latschen gehauen. (Nicht selbst verordnet!) Ohne Besserung hinterher.
War das eine Nebenwirkung oder ein Prüfsymptom? Bisher dachte ich, ohne Resonanz auf ein Mittel werden auch keine Symptome produziert.




"Nebenwirkungen" im eigentlichen, pharmakologischen Sinn des Wortes gibt es bei homöopathischen Hochpotenzen ja nicht. Es können also Prüfsymptome gewesen sein - oder aber es war doch eine Art von "Resonanz" da, obwohl es nicht das Simillimum war und deswegen auch nicht geheilt hat.
Und wenn Du auf eine C 30 so schlimm reagiert hast, wage ich mal die Vermutung, daß es Dir damals schon zuvor ziemlich schlecht ging und daß es um Deine Lebenskraft nicht zum Besten bestellt war, oder?
Im übrigen meine ich, daß daraus klar hervorgeht, daß es so etwas wie eine "sichere Potenz" nicht gibt. Auch eine C 30 kann - am Patienten und dem Umständen gemessen - schon zu viel sein, obwohl das eher selten sein dürfte. Ich habe mal einen Hahn mit einer Gabe Pulsatilla C 200 umgebracht (für einen Vogel ist das keine besonders hohe Potenz, und ich war mir des Mittels - Pulsatilla - doch so sicher!), weil ich die Stärke der Erstreaktion unterschätzt habe. Das ist leider so Lehrgeld, das man zahlen muß.
LG
Thomas

In Antwort auf:
Hallo Thomas,


Zitat:

Old bear schrieb am 30.10.2006 22:13 Uhr:
...oder aber es war doch eine Art von "Resonanz" da, obwohl es nicht das Simillimum war und deswegen auch nicht geheilt hat.




ach ja, das gibt es ja auch noch. Dann wird es das wohl gewesen sein.
Trotzdem habe nicht direkt eine schlechte Erinnerung an dieses "Erlebnis". Immerhin habe ich dadurch den Weg zur Homöopathie gefunden.


Zitat:

Und wenn Du auf eine C 30 so schlimm reagiert hast, wage ich mal die Vermutung, daß es Dir damals schon zuvor ziemlich schlecht ging und daß es um Deine Lebenskraft nicht zum Besten bestellt war, oder?




Du vermutest richtig.


Zitat:

Ich habe mal einen Hahn mit einer Gabe Pulsatilla C 200 umgebracht




Einen Papageienhahn oder einen Gockel? Wird wohl ein Papagei gewesen sein, denn wer würde schon einen Gockel homöopathisch behandeln lassen...

LG
Ulla

In Antwort auf:
Liebe Ulla,

Zitat:

Ulla schrieb am 31.10.2006 00:04 Uhr:

Zitat:

Ich habe mal einen Hahn mit einer Gabe Pulsatilla C 200 umgebracht



Einen Papageienhahn oder einen Gockel? Wird wohl ein Papagei gewesen sein, denn wer würde schon einen Gockel homöopathisch behandeln lassen...

Nein, es war ein Gockel. Kein Papagei, ein ganz normaler Haushuhngockel. Charakterlich verschmust und warmherzig, völlig untypisch für einen Gockel. Er hatte schwerste Arthritis und Gicht und konnte sich kaum noch bewegen. Und seine Lebenskraft war leider schon so schwach, daß ich sie mit einer C 200 völlig überfordert habe.
Das tut mir heute noch leid. Die Besitzerin hing sehr an ihm.
LG
Thomas








nach oben springen



Besucher
1 Mitglied und 2 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Marion
Besucherzähler
Heute waren 77 Gäste und 8 Mitglieder, gestern 121 Gäste und 9 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 2515 Themen und 17043 Beiträge.

Heute waren 8 Mitglieder Online: