#1

Wiederholung der Gabe

in Allgemeines zur Homöopathie 13.04.2010 08:08
von MariaG (gelöscht)
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Guten Morgen zusammen, ich schon wieder mit einer Frage.
Ich arbeite normalerweise mit C30 Potenzen. Nun bin ich mir aber unsicher,
wie oft ich eine Gabe wiederholen kann, ohne dass es evtl. in eine Arzneimittelprüfung ausartet.
Ich weiss, dass ich in die Verbesserung der Symptome rein keine Wiederholung gebe,
was aber, wenn das Mittel nicht gleich anschlägt? Wie oft kann ich wiederholen?
Danke für eure Hilfe.
LG Maria


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#2

RE: Wiederholung der Gabe

in Allgemeines zur Homöopathie 13.04.2010 09:06
von Naturheilhunde (gelöscht)
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Hallo Maria,
welches Mittel hast du denn gegeben und wie lange ist es her?
Hat sich überhaupt nix verändert?

Gruß,
Linda


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#3

RE: Wiederholung der Gabe

in Allgemeines zur Homöopathie 13.04.2010 10:22
von frisbee (gelöscht)
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Hallo,
wenn Mittel nicht anschlagen kann das verschiedene Gründe haben. z.Bsp.:
- es war das falsche Mittel
- die Potenz war zu niedrig
- es wurde nicht lange genug gewartet.
- es war nur ein ähnliches Mittel und hat nur das eine oder andere Symptom verändert oder beseitig.
- Veränderungen werden nicht bemerkt
- das Mittel ist kaputt/unwirksam geworden.
- das Mittel wird durch einen Prozeß antidotiert und kann so seine Wirkung nicht entfalten (kann man aber schlecht beurteilen wenn das Mittel noch keine Wirkung gezeigt hat, geht besser, wenn das Mittel begonnen hat zur wirken und dann plötzlich die Wirkung aussetzt und nach erneuter Gabe wieder wirkt).

Wie oft ein Mittel wiederholt wird hängt u.A. davon ab, ob es sich um einen akuten oder um einen chron. Zustand handelt. Bei einem akuten Zustand kann es sogar notwendig sein, auch eine Hochpotenz bis zu mehrmals tgl. zu wiederholen. Im chron. Zustand hängt es davon ab, was genau vorher abgelaufen ist. Hat man einen Pat., der schulmedizinisch mit Coritson und Co. stark vorbelastet ist, geben manche Hom. das Mittel 1x tgl. für 1-3 Tage und warten dann ab, um die Lebenskraft zu puschen.
Das Ganze ist wie die Hom. selbst: individuell....
LG Marion


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#4

RE: Wiederholung der Gabe

in Allgemeines zur Homöopathie 13.04.2010 11:18
von ilse • Administratorin | 2.692 Beiträge | 11337 Punkte

Hallo, Maria,

Zitat
Ich weiss, dass ich in die Verbesserung der Symptome rein keine Wiederholung gebe,
was aber, wenn das Mittel nicht gleich anschlägt?



Im Akutfall muss das Mittel binnen kurzer Zeit anschlagen, meist merkt man das schon nach paar Minuten.
Im chronischen Fall hängt es von der Schwere der Erkrankung und der Regulationsfähigkeit des Kranken ab. Regulationsfähigkeit ist so zu verstehen: Das Mittel gibt ja dem Organismus nur einen Impuls zur Selbstregulation, das heißt, er "heilt" sich selbst. Wenn eine Krankheit schon lange besteht, kann es dauern, bis die Selbstregulation in Gang kommt und eine spürbare Besserung eintritt. Da würde ich auf jeden Fall abwarten.

Es kann aber auch sein, dass gar keine Reaktion kommt, weil das Mittel nicht stimmt. Aber meistens kommen auch beim falschen Mittel Reaktionen (Symptome), die der Kranke vielleicht nicht wahrnimmt bzw. keinen Zusammenhang mit der Mittelgabe sieht. Diese Symptome können ein Hinweis auf ein besseres Mittel sein.

Ich würde daher nach 2 - 3 Wochen zunächst mal eine gründliche Befragung machen, vor allem die Beschwerden abfragen, nach denen du das Mittel ausgesucht hast, und ob es in irgendeinem Bereich Änderungen gibt, auch z. B. Appetit, Verdauung, Schlaf, Laune. Es wäre auch gut, wenn der Kranke sich bis dahin notiert, was ihm aufgefallen ist.
LG ilse

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#5

RE: Wiederholung der Gabe

in Allgemeines zur Homöopathie 13.04.2010 13:50
von MariaG (gelöscht)
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Vielen Dank für eure Antworten.
Es handelt sich nur um eine allgemeine Frage, nicht um eine aktuelle Behandlung.
Chronisch würde ich eh nicht rumexperimentieren, wenn ich was mache, dann nur bei akuten
Dingen. Alles andere gehört in die HÄnde meiner HP.
Aber mal angenommen, ich hau mir gehörig den Ellbogen an und das schmerzt. Also Akutfall.
Wenn ich da ein Mittel gebe (da würde ich, je nach Schmerz Arnica oder Hypericum nehmen, wenn es eine Stelle ist,
wo viele Nerven unterwegs sind), dann ist dadurch ja der Schmerz nicht gleich wie weggeblasen. Schließlich hat er ja
auch eine Schutzfunktion. Kann es denn sein, dass das Mittel auch erst mal "im Verborgenen" wirkt, sprich, dass ich z. B.
zwar immer noch Schmerzen habe, dafür aber besser schlafe, oder müsste ich relativ schnell eine Besserung der Schmerzen spüren?

Ich glaube, mein Problem ist ein bisschen die Unsicherheit in der Behandlung. Ich befasse mich gerne mit der Hom., habe
auch ganz schön Literatur, aber wenn es ans Behandeln geht, dann komme ich mir immer so hilflos vor, oder aber ich bin immer
mit Fällen konfrontiert, bei denen gleich mal -zig Mittel in Frage kommen und die Suche wie die Stecknadel im Heuhaufen ist.
Das bringt mich ganz schön ins Schleudern und ich denke dann, dass ich doch überhaupt nichts weiß und nichts hinkriege.

LG Maria


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#6

RE: Wiederholung der Gabe

in Allgemeines zur Homöopathie 13.04.2010 16:08
von frisbee (gelöscht)
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Wie Ilse schon schrieb...je akuter der Fall, desto schneller sollte eine Reaktion zu sehen sein. Wenn jemand einen Herzinfarkt hat (abgesehen davon, dass der natürlich in sofortige ärztliche Behandlung gehört, ist nur mal so als Bsp. gedacht) dann kann man auch nicht tagelang warten und sehen, ob, bzw. was das Mittel tut, das muss gleich sitzen.
Bei Deinem Bsp. wäre der Schmerz zwar nicht unbedingt (kommt aber vor) wie weggeblasen, er wäre aber deutlich besser erträglich und das Allgemeinbefinden gebessert, vorausgesetzt, es war durch die Schmerzen beeinträchtigt.
LG Marion


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