#1

Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 22.05.2010 00:12
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
muss an das Bönnighausen Beispiel mit der Kopfschmerzpatientin denken, die immer Bell. bekam und Bell. jedesmal wirkte, aber nur bis zu dem Haltepunkt der Arznei.



Das habe ich von hier, falls es jemand genauer nachlesen möchte: Musterfall 180 - Kopfschmerzen (2)

Was ist denn mit dem Haltepunkt der Arznei gemeint?

Und aus dem gleichen Thread:

Zitat
(Bei den Miasmatikern hat ja bei der Mittelwahl die Miasmatik Vorrang, am liebsten wird das Stellvertretermittel gegeben, also Thuja oder Medorrhinum bei Sykose, Tuberculinum bei Tuberkulinie usw.)



Was ist mit Stellvertretermittel gemeint?

Vielleicht hat ja jemand Zeit und Lust, das zu erklären.
LG
Wolfi


Memento te hominem esse.
Bedenke, daß Du ein Mensch bist.

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#2

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 23.05.2010 12:24
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Hallo, Wolfi,
Burnett hat das vom Haltepunkt formuliert - kannst du hier nachlesen: http://books.google.de/books?id=3mBnTC9f...tepunkt&f=false

Der rostige Nagel in der Lunge ist natürlich ein überspitztes Beispiel, klar, dass der chirurgisch entfernt werden müsste. Das kann Phosphorus nicht.

Übertragen auf den Normalfall: Jedes Mittel hat einen bestimmten Wirkungsumfang, der sich in Vergiftungsfällen, Prüfungen und in der Klinik gezeigt hat. So beschreibt es Burnett ja bei Belladonna. Es hatte zwar die Macht, die Anfälle zu beseitigen, aber nicht die dahintersteckende Ursache - eine Tuberkulose.

Für die Praxis bedeutet das: Man muss sich vor der Verschreibung eines Mittels darüber vergewissern,

1. welche eigentliche Ursache die Krankheit hat (z. B. ob die eigentliche Ursache von Kopfschmerzen nicht berufliche Überlastung ist, sondern ein Hirntumor - Verdacht auf Letzteres sollte aufkommen, wenn ein scheinbar gut gewähltes Mittel eine Zeit wirkt, aber jedes Mal wieder ein Rückfall eintritt).

2. ob das Mittel diese eigentliche Ursache tatsächlich erfasst, ob also in Vergiftungsfällen, Prüfungen ähnliche Erscheinungen auftraten oder ob sie in der Praxis damit schon geheilt wurden. Das ergibt sich aus der MM.

Da besteht ein Widerspruch zu Hahnemanns These im Organon: Wenn die Symptome verschwunden sind, ist auch die Krankheit verschwunden. Diese These stimmt so nicht, wie wir heute wissen. Hahnemann wusste es damals nicht besser (genauso wenig wie die damalige Schulmedizin). Da gab es kein Röntgen, MRT usw., ein Tumor z. B. war zu seiner Zeit nicht feststellbar.

Stellvertretermittel: Das hat mit der Miasmentheorie zu tun. Es sind die Mittel, die die typischen Symptome eines Miasmas repräsentieren (im Mittelbild haben) - Sulphur = Psora, Medorrhinum, Thuja = Sykose, Tuberculinum = Tuberkulose, Syphilinum = Syphilis. Bis auf Sulphur und Thuja handelt es sich ja um Nosoden, also aus dem Krankheitsstoff selbst hergestellte Mittel - logischerweise rufen die die Symptome des Miasmas hervor. (Aber in homöopathisch potenzierter Form auch noch viele andere Symptome, die bei der ursprünglichen Krankheit nicht auftreten. Beispiel: Medorrhinum, aus Gonokokkeneiter [Tripper] hergestellt, ruft in potenzierter Form viel mehr Symptome hervor als die Tripperkrankheit.)
LG ilse


zuletzt bearbeitet 23.05.2010 12:34 | nach oben springen

#3

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 23.05.2010 12:40
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Ilse, Du bist einfach super!

Das mit dem Haltepunkt, das ist doch im Grunde die Symptomenunterdrückung durch ein Mittel, das zwar auf diese Symptome, aber nicht auf die Gesamtheit paßt. Dann wäre "Haltepunkt des Mittels" eigentlich nur verniedlicht für "falsches Mittel". Richtig?


Memento te hominem esse.
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#4

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 24.05.2010 11:04
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Darauf läuft es hinaus. Das Mittel ist nicht ähnlich genug, um die tiefe Ursache zu heilen - es ist nur ähnlich zu den oberflächlichen Beschwerden.
Bei Behandlungsbeginn weiß man das natürlich noch nicht, aber wenn immer wieder ein Rückfall kommt, muss man misstrauisch werden. So wie bei einer kleinen Hautwunde - man entfernt den Dreck, desinifziert. Sie heilt auch zu, aber nach einer Zeit bildet sich ein roter Knubbel, beim Draufdrücken sticht's. Dann ist garantiert ein Splitter drin. Also her mit der Nadel - Splitter rauspulen = Heilung.

LG ilse

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#5

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 12:36
von AnnaZenz | 927 Beiträge | 927 Punkte

"Da besteht ein Widerspruch zu Hahnemanns These im Organon: Wenn die Symptome verschwunden sind, ist auch die Krankheit verschwunden. Diese These stimmt so nicht, wie wir heute wissen. Hahnemann wusste es damals nicht besser (genauso wenig wie die damalige Schulmedizin). Da gab es kein Röntgen, MRT usw., ein Tumor z. B. war zu seiner Zeit nicht feststellbar."
Das stimmt so nicht. Es kommt drauf an, was die Totalität der Symptome ist und ob wir diese erfasst haben. Dann verschwindet auch der Tumor, Krebs oder andere schlimme Krankheiten, sofern der Gewebe schaden noch regenerierbar ist bzw. die Lebenskraft noch ausreichend vorhanden ist und eine Heilung wirklich möglich ist. sonst wäre ja die ganze Homöopathie sinnlos, wenn manche Erkrankungen einfach ausgeschlossen werden nur weil man damals noch keine Bildgebenden Verfahren hatte. Ich halte die These für richtig nur die Fähigkeit vieler Homöopathen für zu gering um wirklich solche Fälle zu erfassen (mich eingeschlossen). Hab oft genug solche "unheilbaren Fälle" gesehen die dann noch lange gesund gelebt haben. Einschließlich eines Hirntumor der dann verschwunden war, als die Op anstand.


- Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich -

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#6

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 16:00
von Maja | 238 Beiträge | 250 Punkte

Zitat
Wenn die Symptome verschwunden sind, ist auch die Krankheit verschwunden. Diese These stimmt so nicht, wie wir heute wissen.


Zitat
Das stimmt so nicht. Es kommt drauf an, was die Totalität der Symptome ist und ob wir diese erfasst haben.



Ich glaube, dass es richtig ist, was Ilse schreibt. Man kann nicht in einen Menschen hinein sehen.
Es gibt z.B. schwere Erkrankungen mit einer zunächst relativ harmlos erscheinenden Symptomatik.
Außerdem kann man als Patient seinen Homöopathen unwissentlich in die Irre führen.
Ghegas behauptet sogar, dass alle Patienten lügen ;-).
Die schulmedizinische Diagnostik ist eine große Hilfe für die Homöopathie.
Deshalb finde ich es richtig und wichtig, dass sie genutzt wird, um Fehler bei der Verschreibung
des Mittels zu vermeiden.

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#7

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 16:47
von AnnaZenz | 927 Beiträge | 927 Punkte

JA, ganz eindeutig ja. alles nutzen was mehr Infos gibt. Das lehne ich sicher nie ab. Ah, jetzt verstehe ich, wenn diese Erkrankungen noch keine Symptome machen, aber die schon Diagnostiziert wurden, dann haben wir als Homöopathen kaum Möglichkeiten, oder? Aber dann sind es auch oft Zufallsbefunde, alo Vorsogreuntersuchungen, sonst geht ja keiner ohne grund zum Arzt. Also sobald Symptome da sind, haben wir eine Totalität und auch eine Möglichkeit ein Mittel zu finden. Aber bei unheilbaren Krankheiten gehen die Symptome nicht weg oder kommen schnell wieder, ergo keine Heilung. Geht´s darum? Wann verschwinden denn Alle Symptome und die Krankheit ist noch da? Patienten die so gut Lügen, dass es der Homöopath nicht merkt, kann man nicht helfen. Alles was merkbares Lügen ist, ist auch eine Rubrik (Scham, Lügen, Ausweichende Antwort....)


- Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich -

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#8

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 17:26
von Maja | 238 Beiträge | 250 Punkte

Es gibt auch Erkrankungen, die sehr starke Symptome hervorbringen und trotzdem nicht eindeutig einem Mittel zugeordnet werden können. In der Praxis wirst Du nicht immer weiter kommen, wenn Du darauf vertraust, die Totalität der Symptome erfasst zu haben. Vielleicht
liegt es daran, dass die Patienten heute alle vorbehandelt sind und man gar nicht mehr richtig auseinanderhalten kann, was nun ein ursprüngliches Krankheitszeichen ist und was von einer
Vorbehandlung kommt. Viele Patienten fahren ja auch zweigleisig, sie nutzen sowohl die Schulmedizin als auch die Homöopathie. Es geht ja oft gar nicht anders.
Homöopathie ist sehr schwer, ein so komplexes Gebiet. Da ist es sinnvoll, jede Hilfe anzunehmen, aber da sind wir ja einer Meinung.

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#9

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 18:19
von AnnaZenz | 927 Beiträge | 927 Punkte

Es geht mir ja nicht drum Hilfe anzunehmen oder abzulehnen. Da sind wir eigentlich alle einer Meinung. Ich versteh nur die Aussage nicht, dass es sein kann, dass alle Symptome weg sind aber die Krankheit nicht. Da komm ich nicht ganz mit.


- Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich -

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#10

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 18:35
von Maja | 238 Beiträge | 250 Punkte

Wenn alle Symptome über Jahre weg sind, ohne dass das Mittel häufig wiederholt werden musste oder häufig gewechselt werden musste, dann ist der Patient wahrscheinlich geheilt. Wenn Du aber immer wieder Mittel geben musst, um die Symptomatik in den Griff zu kriegen, dann stimmt was nicht. So versteh ich das.

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#11

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 13.06.2010 22:28
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Ich nehme mal als Beispiel eine MS. Erste Manifestation plötzliche Übelkeit, ohnmachtsartig, Sehstörungen. Prima Symptome, man gibt das passende Mittel, Symptome verschwinden - bei schubförmig verlaufender MS weiß man noch nicht mal, ob es durch die Mittelwirkung ist. Ist die Krankheit geheilt? Nein. Wenn man den Patienten mit MRT oder Kernspin untersucht, sieht man die Läsionen im ZNS. Der nächste Schub kommt vielleicht in einem Jahr, mit anderen Symptomen. Wieder gibt es ein Mittel, Symptome verschwinden usw.

Zu Hahnemanns Zeiten hätte man den Patienten jeweils als geheilt bezeichnet, man hätte den Zusammenhang ja gar nicht erkannt, sondern die Schübe vielleicht sogar für verschiedene Krankheiten gehalten.

Wenn man heute eine MS behandelt, weiß man, dass die Symptome des Schubs, die mit der Zeit sowieso immer unspezifischer werden, nicht die eigentliche Krankheit sind, dass man eine ganz andere Behandlungsstrategie anwenden muss.

Genauso ist es bei Tumoren - dem Patienten kann es durch die Behandlung gut gehen, keine Symptome, aber die Tumormarker zeigen, dass die Krankheit immer noch da ist.


zuletzt bearbeitet 13.06.2010 22:29 | nach oben springen

#12

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 14.06.2010 01:50
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Ich behaupte jetzt mal, aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, mit einigen passenden und einem gar nicht passenden Mittel, und einigen akuten Zwischenmitteln, die mal paßten, aber auch mal nicht, daß der Patient es jedenfalls merkt, ob ein Mittel das richtige ist. Jedenfalls dann, wenn er weiß, worauf er achten muß. Und wenn er diese Veränderungen bzw. Vorgänge in sich dann auch dem Behandler mitteilt, dann weiß auch dieser, ob es paßt oder nicht.

Ist ein Mittel passend, so ändert sich die eigene Sichtweise. Ein krankhaftes Kreisen um ein Thema wird zu einer neutraleren Sichtweise, und man ist dann auch eher fähig, das bestehende Problem überhaupt sinnvoll zu lösen. Und zwar egal, ob es sich um aktuelle oder lang zurückliegende Problematiken handelt, die man im Leben hat oder hatte. So ist jedenfalls meine Erfahrung. Das habe ich jedes einzelne Mal erlebt, wenn ein Mittel gepaßt hat. War ein Mittel nicht passend, so hat es da auch keine Entlastung gebracht, und in dem krassen Fall meines falschen Mittels mit starker Prüfsymptomatik, sogar eine Verschlechterung, d.h., das, was für mich ein Problem war, wurde sogar noch extrem verstärkt. DAs war bei den anderen nicht passenden Mitteln allerdings nicht, da tat sich nur nichts zum entspannteren Blickwinkel hin.


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#13

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 14.06.2010 10:33
von AnnaZenz | 927 Beiträge | 927 Punkte

Vielen Dank Ilse,
das Beispiel verstehe ich besser. Entschuldige bitte meine kleine Überreaktion, ich hab es einfach falsch verstanden.

Aber das heißt doch dann nicht, wenn wir heute wissen, dass es MS ist (um beim Beispiel zu bleiben) das wir dann nichts mehr tun können. Ich denke eher, dass ein Homöopath schon vor der Diagnose mehr tun kann als ein Arzt dann mit Diagnose. Bei einem seltsamen Akutfall bittet man den Patienten doch später zur Nachtbesprechung, um zu schauen ob es wirklich nur akut war oder ob noch mehr im Argen liegt. Bei Erkrankungen wie MS, Krebs etc. wird man immer etwas finden, das eine Konstitutionsbehandlung nötig macht, auch schon bevor man weiß das es sich um eine solche Erkrankung handelt. Sicher gehört dann die Abklärung beim Arzt und alles weitere dazu. Das Potenzial für eine so schwere Erkrankung wird der Homöopath aber alleine finden können, bzw. im bestfall die Erkrankung verhindern oder die ersten Anfänge gleich wieder beheben können.
ist das so richtig?


- Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich -

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#14

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 14.06.2010 11:32
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Wieso Überreaktion? In eine Debatte muss man schon Leidenschaft reinbringen, seinen Widerspruch begründen, sonst kommt dabei nichts raus.

Zitat
Aber das heißt doch dann nicht, wenn wir heute wissen, dass es MS ist (um beim Beispiel zu bleiben) das wir dann nichts mehr tun können.



Nein, das nicht. Aber man weiß dann, dass es wahrscheinlich nicht damit getan ist, die aktuellen Symptome zu behandeln. "Wahrscheinlich", weil auch der Homöopath im Anfangsstadium nicht weiß, wie die MS sich entwickeln wird - schubförmig, chronisch fortschreitend. Es gibt ja sogar Menschen, die einen einzigen Schub haben und danach nie wieder.

Zitat
Ich denke eher, dass ein Homöopath schon vor der Diagnose mehr tun kann als ein Arzt dann mit Diagnose



Klar, beim Arzt gibt's volle Dröhnung Interferon, Cortison usw. - vorbeugend, denn der weiß ja auch nicht, wie die KH sich weiter entwickeln wird. Aber auch homöopathisch sehe ich da schon die Gefahr einer Verschleierung, wenn man keine Diagnose hat - die Symptome können zu verschiedensten Krankheiten passen, Schlaganfall, Tumor, Bluterkrankungen. Wenn man weiß, um was es sich handelt, guckt man ja schon mal, welche Mittel dazu Bezug haben und vor allem weiß man, was für die Verlaufsbeurteilung/Prognose wichtig ist (sonst steht man nämlich genauso da wie die Alten und freut sich "wahrnehmbare Symptome weg = Heilung".

Es ist ja auch so, dass man dem Patienten erklären muss, was er sich von der hom. Behandlung erwarten kann, dass er im fortgeschrittenen Stadium nicht mit einer kompletten Wiederherstellung rechnen kann, dass es ein langer Weg werden kann, der vielleicht auch nicht immer angenehm ist. Sonst macht der sich unrealistische Hoffnungen und wenn's nicht auf Anhieb klappt, gibt er auf.

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#15

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 14.06.2010 11:40
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Zitat
Wolfi: Ich behaupte jetzt mal, aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, mit einigen passenden und einem gar nicht passenden Mittel, und einigen akuten Zwischenmitteln, die mal paßten, aber auch mal nicht, daß der Patient es jedenfalls merkt, ob ein Mittel das richtige ist. Jedenfalls dann, wenn er weiß, worauf er achten muß.


Ja, du merkst das, weil du dich selbst mit Homöopathie beschäftigst. Wobei ich von mir sagen kann, dass ich nicht immer gleich gemerkt habe, ob richtig oder falsch. Es kommen da manchmal Reaktionen, die man selbst als Homöofan nicht auf die Mittelwirkung zurückführt bzw. als Heilwirkung erkennt. Oder das Mittel wirkt lange unbemerkt (und gar nicht bei den Symptomen, auf die man selbst den meisten Wert legt ...). Ich spreche jetzt von chronischen Krankheiten, bei akuten muss es natürlich anders laufen.


zuletzt bearbeitet 14.06.2010 11:42 | nach oben springen

#16

RE: Haltepunkt einer Arznei; Stellvertretermittel

in Repertorium Sprache und Deutung 14.06.2010 12:06
von AnnaZenz | 927 Beiträge | 927 Punkte

Ok, dem stimme ich überall zu. Auch wenn Symptome erst mal weg sind. nicht Augen zu machen und denken es ist alles vorbei. Lieber einmal mehr nachschauen lassen beim Arzt. Klar, das irgendwann keine vollständige Heilung mehr möglich ist und Heilversprechen bzw. mangelnde Aufklärung ist eh unseriös.


- Was ist darf sein, was sein darf wandelt sich -

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