#1

Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 29.09.2013 12:07
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Hallo Ihr, schon wieder ich,
ich habe ja eine neue Therapeutin, auch ein neues Mittel bekommen, und bin auch ganz unschlüssig über meinen Verlauf.

Ich habe nach der Mitteleinnahme nach ungefähr 3 Wochen (Q-Potenz, mehr oder weniger täglich eingenommen), drei komische knöcherne Veränderungen, die auf Druck mit dem Finger dann auch etwas wehtun. Ich weiß nicht, ob das knöchern ist, jedenfalls ist es irgendwie hart wie Knochen. Einmal am großen Gelenk eines großen Zehs, über einer Ferse, da wo links und rechts die Sehnen sind, also darüber, und an einigen Fingern an den vorderen Fingergelenken (so Knötchen, wie man das bei Gichtfingern so sieht, nur halt nicht so arg sichtbar - glücklicherweise).

An allen diesen Stellen hatte ich vorher schon mal Probleme. Vor 25 Jahren hatte ich an diesem Zeh mal einen Gichtanfall, nur diesen einen, ganz selten mal habe ich dieses Gelenk gespürt, eigentlich nur, wenn ich Schuhe anhatte, die nicht perfekt Halt bieten, irgendwie nicht gut sitzen. Aber solche Schuhe trage ich dann kein zweites Mal. Jetzt spüre ich diese Stelle sogar barfuß. Die Sehnen über der Ferse haben mir früher mal immer wieder mal gespannt. Sonst war da aber nichts weiter. Jetzt tun sie sehr weh, vor allem, wenn ich die Treppen runtergehe. Und diese Verdickung, vor allem an einem Fuß, über der Ferse, die hatte ich vorher nicht. Mit den Fingern allerdings habe ich schon immer Probleme, sie schlafen oft ein, schmerzen sehr usw., aber sichtbare Veränderungen hatte ich vorher keine.

Kann ja auch mal gut sein, solche optischen Veränderungen. Könnt' Ihr das vielleicht einordnen? Also so gravierend ist das nicht, aber es ist eben jetzt da, und war vorher nicht.


Nihil fit sine causa - Nichts geschieht ohne Grund

zuletzt bearbeitet 29.09.2013 12:07 | nach oben springen

#2

RE: Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 29.09.2013 18:29
von ilse • Administratorin | 2.703 Beiträge | 11422 Punkte

Arthrotisch, arthritisch, gichtig - wenn du das früher schon hattest, wäre das eine Reaktion auf das Mittel. Die Schwellung/Schmerzen über der Ferse könnte mit der Achillessehne zu tun haben - Reizung Sehnenansätze, Schleimbeutel?

Guck dir doch mal das AMB des Mittels an, ob da diese Beschwerden enthalten sind. Auf jeden Fall würde ich ich mit der Therapeutin reden. Wenn du nämlich die Q jetzt schon 3 Wochen lang täglich eingenommen hast, müsstest du schon über die maximal 100 Schüttelschläge pro Potenz hinaus sein.
LG ilse


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#3

RE: Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 29.09.2013 19:08
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Die Einnahme ist jetzt schon wieder ein paar Wochen her, ich habe das dann abgesetzt nach 4 Wochen. Da war sowieso fast "Flasche leer". :-) Ich mache auch nächste Woche wieder einen Termin, ich konnte mich noch nicht so recht aufraffen, denn ich sollte zum HNO gehen vorher, sagte sie, weil ich diese Heiserkeit habe. Das finde ich ja an sich gut, auch zu gucken, "was man da behandelt", wie sie sagte.

Ich habe mal das Mittel (Causticum) und Gicht in die Suchmaschine eingegeben. Da kommt es gleich bei den ersten Links zusammen mit "akuter Gichtanfall".
Aber warum habe ich diese doofen Verdickungen bekommen jetzt. Meinst Du, das ist eine gute oder eher eine unerwünschte Reaktion? Und ob das wieder weggehen wird?


Nihil fit sine causa - Nichts geschieht ohne Grund

zuletzt bearbeitet 29.09.2013 19:14 | nach oben springen

#4

RE: Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 30.09.2013 11:32
von ilse • Administratorin | 2.703 Beiträge | 11422 Punkte

Ja, Causticum hat es mit der Gicht, auch mit Knötchen, besonderer Bezug zu kleinen Gelenken, Sehnenverkürzungen/Kontrakturen, Knötchen an Sehnen.
Extremitäten; ARTHRITISCHE Knoten; Fingergelenke (48)
Extremitäten; ARTHRITISCHE Knoten; Zehen (9)
Extremitäten; KONTRAKTION der Muskeln und Sehnen; Gelenke (16)
Hahnemann: Reißen in den Sehnen unterhalb der re Wade, Spannung in Ferse und Achillessehne
Die Knötchen gehen wieder weg, denke ich. Ich hatte auch mal eins an der Fußsohle nach einem Mittel. Meine Mutter hatte mehrere an den Fingern, sie fing daraufhin mit Stricken an und sie verschwanden tatsächlich (ob jetzt wirklich durch Stricken oder spontan, keine Ahnung).


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#5

RE: Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 30.09.2013 12:13
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat von ilse im Beitrag #4

Die Knötchen gehen wieder weg, denke ich. Ich hatte auch mal eins an der Fußsohle nach einem Mittel. Meine Mutter hatte mehrere an den Fingern, sie fing daraufhin mit Stricken an und sie verschwanden tatsächlich (ob jetzt wirklich durch Stricken oder spontan, keine Ahnung).



Ach, Ilse, ich könnt' Dich küssen!

Es geht mir nicht mal darum, daß die unbedingt wieder weggehen müssen. Aber daß sie vielleicht auch wieder weggehen, erleichtert mich schon. Vor allem, sollten sie sich noch verschlimmern, z.B. vergrößern. tun sie scheinbar allerdings nicht.

Übrigens, eine nette kleine, für mich aber sehr überraschende Beobachtung unter dem Mittel: Ich bin jemand, Laufen, gerne, stundenlang. Aber Herumstehen? Das war mir schon als Kind ein Graus, 'rumstehen, bis Muttern endlich alles ausgesucht hat im Laden, oder wenn sie jemanden getroffen hat unterwegs, und was die sich nicht alles langweiliges zu erzählen haben, und solche Sachen. Ich fand's fürchterlich, und nur ganz selten stand irgendwo ein Stuhl, auf den ich mich mal solange hätte setzen können. Nein, ich mußte mir die Beine in den Bauch stehen. Wenn wir heute auf Veranstaltungen sind, alle stehen herum mit ihrem Sektglas, - ich suche mir alsbald einsam einen Hocker an der Bar. Ob sich das schickt oder nicht, darauf kann ich nicht lange Rücksicht nehmen, Hauptsache nicht Stehen müssen. Ich finde lange Stehen müssen so schlimm, daß ich mitleidig nach dem Stuhl für die Verkäuferinnen Ausschau halte, den sie doch nach Arbeitsschutzverordnung haben müssen. Ich kann auch nicht mit jemandem Quatschen, den ich unterwegs so treffe. Entweder wir gehen uns irgendwo hinsetzen, oder ich gehe bald weiter. Oder auf Partys, alle stehen so rum, vielleicht ein wenig angelehnt irgendwo. Ich bin manchmal zwar mittendrin, aber ich hab' mir einen Stuhl besorgt und sitze. :-)) Morgens trinke ich meist meinen Kaffee draußen, ich setze mich dazu einfach auf die Treppe vor'm Haus.

Und jetzt? Ich stehe! Ich stehe 10 Min. oder auch viel länger vor'm Haus, mit meiner Kaffeetasse in der Hand. Das ist ein tolles, ein völlig unbekanntes, ein erhabenes Gefühl. Ich habe Überblick gewonnen irgendwie. :-))

Das finde ich z.B. an sich eine unwichtige Beobachtung. Denke ich mal. Aufgeschrieben habe ich die dennoch, weil sie wirklich was Besonderes für mich ist.


Nihil fit sine causa - Nichts geschieht ohne Grund

zuletzt bearbeitet 30.09.2013 12:44 | nach oben springen

#6

RE: Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 30.09.2013 14:08
von ilse • Administratorin | 2.703 Beiträge | 11422 Punkte

Gut, dass du mich wieder liebhast :-))
Schwäche der unteren Gliedmaßen gibts ja bei Causticum. Laut Hahnemann auch beim Stehen, sogar mit Zittern und besonders im Freien. Hast du beim Vormhausstehen tatsächlich nur die Kaffeetasse in der Hand? Ich muss mich auch immer anlehnen, wenn ich auf der Terrasse stehe und qualme ...


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#7

RE: Knöcherne (?) Veränderungen nach Mitteleinnahme

in Allgemeines zur Homöopathie 30.09.2013 20:39
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Ich hab' Dich eh lieb, Ilse. Unerschütterlich.

Zitat

Schwäche der unteren Gliedmaßen gibts ja bei Causticum. Laut Hahnemann auch beim Stehen, sogar mit Zittern und besonders im Freien.



sieh' an sieh' an, ist ja interessant. Ich wußte, das hat mit dem Mittel zu tun, das war zu auffällig. Ob ich jemals gezittert habe in den Beinen, ich glaube nicht. Ich weiß nur, ich bin nie gerne rumgestanden und habe das immer sofort versucht, in Sitzen umzuwandeln.

Zitat
Hast du beim Vormhausstehen tatsächlich nur die Kaffeetasse in der Hand? Ich muss mich auch immer anlehnen, wenn ich auf der Terrasse stehe und qualme



Ich sprach ja nur von der einen Hand. Was die andere gerade hält oder tut, das geht doch keinen was an. Aber im Ernst, seit ich das mit der ständigen Heiserkeit habe, rauche ich fast nicht mehr, also wenig, und fange nicht schon morgens an, sonst wird es ja doch schnell wieder viel. Das geht auch ganz gut. Nur nachmittags und abends, da will ich es doch nicht lassen (böse Zungen sagen, ich könnte gar nicht, pfft). Insofern habe ich da jetzt tatsächlich den Glimmstengel nicht unterschlagen.


Nihil fit sine causa - Nichts geschieht ohne Grund

zuletzt bearbeitet 30.09.2013 20:51 | nach oben springen


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