#1

Pfefferminztee bei überdosierung?

in Allgemeines zur Homöopathie 23.07.2015 23:16
von Zuiop | 19 Beiträge | 170 Punkte

Hallo !
Ich habe eine schreckliche Zeit hinter mir, in der meine damalige Homöopathin und ich nicht darauf kamen, dass die mir unbekannten psychischen Symptome, die ich unter den Mitteln bekam, einfach nur ein Zeichen von " zu viel davon" waren. Meine neue Homöopathin kam nach ein paar monaten aber auf diese idee...seitdem rieche ich nur noch am 2. Glas und es läuft viel besser. Da der Grad der richtigen Dosierung bei mir aber sehr schmal zu sein scheint, kommt es trotzdem immer mal wieder zu unerwünschten nebenwirkungen. Deswegen meine Frage: Wenn ich ganz sicher bin, dass ich überdosiert bin...kann ich dann einfach Pfefferminztee trinken bis es mir besser geht? Und wenn die wirkung dann zu doll nachgelassen hat das mittel in geringere dosierung wiederholen ein paar Tage später? An Ausdauer und Leidensbereitschaft fehlt es mir sicher nicht, nur nach über einem jahr Horrorhomöopathie habe ich einfach keine Kapazitäten mehr mich immer wieder schlecht zu fühlen... Ich möchte selber handeln können ohne 10 tage zu leiden, bis die Wirkung nachlässt. Und ich hab noch eine Frage: Wie bekomme ich raus, ob wenn ich zb traurig werde nach Mitteleinnahme, ob das eher ein zu viel oder ein zu wenig des Mittels bedeuten könnte.
Dass das auch ein Hinweis auf ein anderes Mittel seien kann weiß ich, aber darum gehts mir gerade nicht.
Danke, Tina

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#2

RE: Pfefferminztee bei überdosierung?

in Allgemeines zur Homöopathie 24.07.2015 11:26
von ilse • Administratorin | 2.705 Beiträge | 11447 Punkte

"Wenn ich ganz sicher bin, dass ich überdosiert bin...kann ich dann einfach Pfefferminztee trinken bis es mir besser geht? Und wenn die wirkung dann zu doll nachgelassen hat das mittel in geringere dosierung wiederholen ein paar Tage später? "

Das mit dem Pfefferminztee würde ich sein lassen, sondern in jedem Fall erst die Hom. informieren. Mach dir klar: Homöopathische Heilung, besonders bei langwierigen Krankheiten, ist kein Zuckerschlecken. Auch beim passenden Mittel kommen immer mal alte Symptome hoch - nennt man Rückspulung - oder auch neue, die man bisher noch nicht hatte. Die können ein Hinweis auf ein neues Mittel sein. Deshalb immer für den Hom. notieren.
Reaktionen wie z. B. Traurigwerden sind ok, wenn du sie auch vorher schon hattest - wenn sie also Teil deiner Krankheit sind. Wenn du das vor dem Mittel noch nie hattest, kann es sein, dass es eine Überreaktion ist, die meist bald wieder verschwindet. Wenn sowas länger bestehen bleibt und sich auch bei deinen anderen Symptomen nix tut, wird ein passenderes Mittel gesucht, das diese neuen Symptome mit abdeckt. Vor allem: experimentiere nicht ständig selbst an dir herum - da blickt sonst auch der beste Homöopath nicht mehr durch.


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