#26

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 24.05.2018 19:50
von Miraculix | 152 Beiträge | 880 Punkte

Hi Bernd,

Zitat von homöoslave im Beitrag #25
ich hab zwar keine große Lust mehr immer das gleiche zu schreiben
Das wäre auch kontraproduktiv, solange Du Dr. Zwemkes Aufsatz nicht gelesen und seine Argumentation verstanden hast. Dann wüßtest Du nämlich, daß Du auf dem Holzweg bist. Er bildet seit über 25 Jahren Homöopathen aus, und seine Aussagen lesen sich nicht nur fachlich fundierter als Deine, sie sind es auch. Auch wenn es Dich schmerzt das zu akzeptieren: sein Urteil über Kent ist wohlbegründet!

Zitat von homöoslave im Beitrag #25
Wer das tut hat keine Ahnung oder er findet die ganze Homöopathie Mist
Ich kann Deine Kritik gern an den Autor weiterleiten, allerdings sollte sie dann schon das eine oder andere stichhaltige Argument enthalten. Falls Du es trotzdem selber tun willst: Dr.med.Dipl.Psych. Hans Zwemke, H.Zwemke(at)T-online.de

LG Rainer


zuletzt bearbeitet 24.05.2018 19:54 | nach oben springen
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#27

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 24.05.2018 20:35
von raterz | 210 Beiträge | 1170 Punkte

also ich muss sagen, dass der vortrag von zwemke sehr gut ist. und auch kent-befürworter sollten dies mal lesen.
daraus entnehme ich tatsächlich aber auch, dass die heutigen "klassischen" homöopathen häufig gar nicht mehr so nah an kent sind, wie dieser selbst zu sich war ;)
was ich damit sagen will: die suche nach dem einen konstitutionsmittel auf grundlage der vor allem psychischen symptome ist ja sowieso nicht mehr so geläufig, glaube ich. aber ich kenne noch homöopathen, die genau so arbeiteten.

kent war meines erachtens nicht wegen seiner veränderung der lehre sehr gut - er war es trotz der veränderung.
und diese mag zwar technisch ein rückschritt gewesen sein, hat der popularität aber nicht geschadet.

ich finde (und halte das auch so), dass kents schule eigentlich beendet werden müsste. die klassische homöopathie hat ausgedient und sollte der alten, echten (genuinen) homöopathie hahnemanns wieder platz machen. dann würden die homöopathen auch noch erfolgreicher werden mit ihren patienten.
und die rückbesinnung auf den reinen hahnemann ist ja auch stärker geworden in den letzten jahren.


zuletzt bearbeitet 24.05.2018 20:36 | nach oben springen
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#28

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 24.05.2018 20:39
von Miraculix | 152 Beiträge | 880 Punkte

Zitat von raterz im Beitrag #27
ich finde (und halte das auch so), dass kents schule eigentlich beendet werden müsste. die klassische homöopathie hat ausgedient und sollte der alten, echten (genuinen) homöopathie hahnemanns wieder platz machen. dann würden die homöopathen auch noch erfolgreicher werden mit ihren patienten.
und die rückbesinnung auf den reinen hahnemann ist ja auch stärker geworden in den letzten jahren.

Danke, Du sprichst mir aus dem Herzen!

Leider aber scheint der "reine Hahnemann" hier keinen guten Stand zu haben.

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#29

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 25.05.2018 09:48
von homöoslave | 782 Beiträge | 4855 Punkte

Hallo


soooo - und welche Erfahrungen habt Ihr rein praktisch mit der genuinen Homöopathie.

Habt Ihr mit dem Symptomenlexikon gearbeitet.
Oder was benutzt Ihr?
Bonninghausens TTB ist toll - aber hat eben seine Grenzen.

Und ich denke Rainer hat überhaupt keine praktische Erfahrungen mit der Homöopathie?

MACHT ES NACH ABER MACHT ES RICHTIG NACH sagt Hahnemann.

Hier nur Spekulationen aufzustellen was die "Reine Lehre" sein könnte ist ziemlich unproduktiv.


Und nervt mich nicht mit diesem einen Zemke Artikel - ein Artikel der so voller Vorurteile, Schwarz weiß -malerei
ist, - und so tendenziell - das mag ich einfach nicht lesen.

Lies erst mal Kent selber und bilde Dir dann ein Urteil.

Und Rainer , - Du warst wohl schlimm krank - hast du der Homöopathie da überhaupt die kleinste Chance gegeben?


LG
Bernd


Sickness is like a Sitar, whose correct tuning has been disturbed.Naturally, all the notes from the Sitar will be far from melodious. There is no use trying to correct the individual notes. It is the disturbance in tuning itself which has to be corrected (Rajan Sankaran)
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#30

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 25.05.2018 11:11
von Miraculix | 152 Beiträge | 880 Punkte

Hi Bernd,

Zitat von homöoslave im Beitrag #29
Hier nur Spekulationen aufzustellen was die "Reine Lehre" sein könnte ist ziemlich unproduktiv.

Die "Reine Lehre" hat Hahnemann detailliert in seinen Werken festgehalten. Erkläre bitte, was an der Wiedergabe seiner Worte "Spekulation" sein soll. Ich hätte es nie für möglich gehalten, daß ein aktiv die Homöopathie Praktizierender sich so direkt von ihrem Schöpfer distanziert wie Du es gerade tust, nur weil Dir die berechtigte Kritik an Kent gegen den Strich geht.

Zitat von homöoslave im Beitrag #29
Und nervt mich nicht mit diesem einen Zemke Artikel - ein Artikel der so voller Vorurteile, Schwarz weiß -malerei ist, - und so tendenziell - das mag ich einfach nicht lesen.

Du kennst also seine Argumente noch gar nicht, weißt aber immerhin schon, daß sie nicht stimmen können, weil die darauf aufbauenden Schlußfolgerungen Deinem Glauben widersprechen?

Zitat von homöoslave im Beitrag #29
Und Rainer , - Du warst wohl schlimm krank - hast du der Homöopathie da überhaupt die kleinste Chance gegeben?

Was hat die Homöopathie denn gegen eine schwere bakterielle Co-Infektion von Lunge und Herz zu bieten? Ich kann Dir meine Symptome gern detailliert schildern, ich habe sie lange genug durchlebt, aber egal, mit welchem simile Du dagegen hättest vorgehen wollen - für mich hätte es mit Sicherheit tödliche Folgen gehabt. Auch Homöopathie-Anhänger sollten ihre Grenzen kennen.

LG
Rainer

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#31

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 25.05.2018 11:29
von raterz | 210 Beiträge | 1170 Punkte

das TTB hat seine grenzen? könntest du die mal bitte aufzeigen? ich würde sagen man kann 80-90% aller fälle damit erfolgreich repertorisieren, wenn man aber auch so praktiziert: hauptsymptom + (dazu passende) nebensymptome + modalitäten + psychische veränderung.

beim kent kann man sich da sehr schnell verennen mit doppelten und schlechten rubriken.. man muss den kent und seine nachfolger repertorien sehr gut kennen, um damit vernünftig zu arbeiten. man muss da sehr viel mehr zeit investieren. dann kann man damit auch möglicherweise das mysteriöse konstitutionsmittel finden, indem man sein (mittlerweile) computerprogramm mit allen symptomen füttert. ich kenne homöopathen die genau das tun: jedes noch so kleinste symptom in allen kategorien des repertoriums in den computer hauen und gucken was am besten passt.
DAS lässt sich natürlich nicht mit dem TTB erreichen.

also bezüglich der anwendbarkeit und sicherheit halte ich das kentsche repertorium für schlechter und aufwändiger. nur in ausnahmefällen würde ich es benutzen.


ansonsten ist es einer diskussion nicht förderlich, wenn man nicht geneigt ist, sich überhaupt mit den gegenargumenten beschäftigen zu wollen. damit beweist man nur einen hang zum (religösen) glauben - und genau DAS wird in dem vortrag ja kritisiert: das kent es geschafft hat eine art quasi-religösen kultstatus zu erhalten, und man ihn und seine person und wirken nicht kritisieren dürfte.
was du hier machst, bernd, bestätigt leider nur, was da im vortrag drinne steht ;(


zuletzt bearbeitet 25.05.2018 11:32 | nach oben springen
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#32

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 28.05.2018 18:10
von Miraculix | 152 Beiträge | 880 Punkte

Hi Bernd,

kennst Du den Grundsatz, daß man seine Aussagen auch argumentativ unterfüttern sollte, etwa nur vom Hörensagen, oder warum schweigst Du hier so beharrlich? Im Behaupten bist Du doch auch fix, wenn das Begründen dann aber immer so lange dauert oder völlig ausbleibt könnte man schnell zu dem Schluß kommen, daß Deine Behauptungen völlig haltlos waren, und den Eindruck möchtest Du doch sicherlich vermeiden...

LG Rainer

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#33

RE: Kent vs. Hahnemann

in Allgemeines zur Homöopathie 28.05.2018 18:39
von homöoslave | 782 Beiträge | 4855 Punkte

Hi

nur kurz - ich muss gleich weg.

Ich habe einfach keine Lust mehr mit Euch beiden auseinanderzusetzen.
Und für jede noch so abstruse Spekulation und Halbwahrheit Gegenargumente zu suchen.

Ist mir einfach zu mühsam und bringt nichts - ist mir ganz einfach die Zeit zu schade.

LG
Bernd


Sickness is like a Sitar, whose correct tuning has been disturbed.Naturally, all the notes from the Sitar will be far from melodious. There is no use trying to correct the individual notes. It is the disturbance in tuning itself which has to be corrected (Rajan Sankaran)
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