#1

Hallo

in Neue Mitglieder stellen sich vor 01.06.2015 14:34
von Lavendel | 7 Beiträge | 50 Punkte

Hallo an Euch!

Ich bin begeisterte Laien-Homöopathin. Als meine Kinder vor ca. 20 Jahren öfter erkrankten, suchte ich - damals medizinisch äußerst unwissend - nach Literatur und fand u.a. Willibald Gawliks "Arzneimittelbild und Persönlichkeitsportrait.

Dieses Buch hat mich sofort begeistert, die Sichtweise hat mich sehr beeindruckt. Von da an habe ich mir immer wieder Fachliteratur besorgt und natürlich auch im engsten Kreis Globuli eingesetzt - allerdings mit Vorsicht - lange nicht über C30 und dann nur eine oder wenige Gaben mit größerem Abstand.

Ich war mit den Kindern und Arbeit voll ausgelastet, so dass ich nicht daran dachte, Homöopathie professionell zu betreiben. Außerdem bin ich vielleicht zu unsicher dafür - mir ist oft bewußt, wie viel schief gehen kann.

Jetzt bin ich inzwischen in Kürze 59 und werde bei meiner Laienpraktizierung bleiben. Aber die Faszination ist immer noch da. Die Homöopathie hilft mir nicht nur bei Krankheiten, was mich noch mehr beeindruckt ist, wie sie mir einen tiefen Blick in das Fühlen und Denken meiner Mitmenschen ermöglicht.

Inzwischen versuchte ich Homöopathie auch schon bei Pflanzen - teils mit Erfolg, teils ohne. Ich frage mich aber, wie das Versprühen von homöopathisch potenziertem Wasser auf mich selbst wirkt - denn ich kann nur schwer vermeiden, selbst etwas abzubekommen. Und wie ist es mit den Pflanzen, die ich hinterher esse (z.B. Petersilie)?

In letzter Zeit habe ich mich vor allem mit den mir bisher nicht bekannten Lanthaniden und Actiniden beschäftigt.

Herzliche Grüße an Euch alle
Lavendel

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#2

RE: Hallo

in Neue Mitglieder stellen sich vor 02.06.2015 11:55
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Hallo, Lavendel, herzlich willkommen.
mir ging das auch so - wenn einen die Homöopathie einmal gepackt hat, kommt man nicht mehr davon los. Und wenn man dann erstmal Erfolge hat ... für mich hat es immer noch was Wunderbares, wie Menschen und Tiere darauf ansprechen.

Mit Pflanzen habe ich auch schon experimentiert, aber das ist halt schwierig, weil wir noch so wenig von ihnen wissen. Dabei gibt es ja schon Forschungen, dass Pflanzen Verhaltensweisen haben, die man durchaus als Intelligenz bezeichnen könnte.
Ich bin schon vorsichtig bei Sprühaktionen, Handschuhe sowieso und nicht bei Wind. Gießen ist mir lieber, aber ich bin auch ein Angsthase ;)

Re: Behandelte Petersilie und Co. essen: Kurz nach der Aktion würde ich die nicht essen, aber die verstoffwechseln ja die Arznei genauso wie wir, da hätte ich keine Hemmungen. Du küsst doch sicher deinen Mann auch, wenn er was eingenommen hat ;). Nach spätestens 1 Stunde sollte das ungefährlich sein.

Lanthaniden und Actiniden, das ist zweifellos ein interessantes Feld, aber noch nicht genug erforscht. Was mich stört, ist, dass Scholten sie an Kranken ausprobiert und nicht, wie Hahnemann, an Gesunden. Ich war mal so ein Versuchskaninchen, ohne es zu wissen, das ging richtig in die Hose.
LG ilse


zuletzt bearbeitet 02.06.2015 11:58 | nach oben springen

#3

RE: Hallo

in Neue Mitglieder stellen sich vor 04.06.2015 10:28
von Lavendel | 7 Beiträge | 50 Punkte

Hallo Ilse,
danke für Deine Willkommensgrüße!

Interessant, was Du zu den Pflanzen schreibst. Könnte mir vorstellen, dass das Sinn macht (warten und ein wenig später essen, mehr gießen als sprühen).

Ich habe übrigens schon öfter das Gefühl gehabt, dass meine Umgebung Mittel spürt, die ich z.B. genommen habe (meist C30) - auch ohne Küssen. So fing z.B. mein Sohn einmal im Urlaub fast dichterisch zu schwärmen an (als Kind mit vielleicht 10 Jahren, ganz untypisch für ihn): "Ach wunderbares Wasser, das von den Bergen herabkommt!" - ich dachte, ich höre nicht richtig. Ich selbst hatte Antimonum crudum, das ja u.a. für dichterische Menschen gut sein soll, genommen. Solche Dinge habe ich öfters erlebt. Und ich vermute, dass durch den Atem (Feuchtigkeit) auch ein wenig vom Mittel in die Umgebung und die Luft kommt. Aber vielleicht läuft es auch noch auf viel feinstofflicherer Ebene ab.

Dass Jan Scholten diese Mittel an Leuten ausprobiert, ohne sie darüber zu informieren, dass dies ein Versuch ist, finde ich ziemlich problematisch. Ich habe auch kürzlich das Buch von Beat Spring "Verlaufsbeurteilung in der Homöopathie" gelesen, das mir sehr seriös vorkommt. Da wird auch deutlich, dass die Ungefährlichkeit von Homöopathie ein Mythos ist (den die allopathische Pharmaindustrie vielleicht sogar bereitwillig mit unterstützt, nach dem Motto, Ungefährliches kann auch nicht wirken). Aber vielleicht gilt bei Jan Scholten auch wieder einmal der Satz: "Wo viel Licht, da viel Schatten".

Ich finde seine Beobachtungen zum Periodensystem schon genial - aber manchmal habe ich auch Zweifel, ob das alles immer so einfach ist. Wenn er jetzt dann noch über 1800 Pflanzen systematisch einordnet (im Buch "Wunderbare Pflanzen - habe ich nicht gelesen, nur über das Buch), dann kommt mir das doch ein wenig mechanistisch vor.

Ich habe mich jetzt mal auch physikalisch mit den Actiniden beschäftigt und gemerkt, wie unterschiedlich die einzelnen Elemente schon sind - und das nicht linear in eine Richtung (innerhalb der Serie nach Reihenfolge der Stadien). Und sogar die verschiedenen Isotope sind nicht ganz gleich. Natürlich gibt es bei den Elementen ein regelmäßig auftretendes Bindungsverhalten, und das mag wirklich bedeutsam sein, für den Charakter des Mittels. Aber die Elemente haben ja nicht nur Bindungseigenschaften für molekulare Verbindungen, sie haben unterschiedliche Dichte, Übergangstemperaturen von fest zu flüssig und gasförmig, verschiedene Magneteigenschaften, elektrische Leitfähigkeit usw. Und diese Eigenschaften sind nicht immer linear aufsteigend oder absteigend. Und wie viel unendlich komplexer ist das bei Pflanzen!

Ich schwanke immer wieder zwischen Faszination und Skepsis bezüglich dieser Einteilungen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auf die Uranserie anspreche - obwohl ich nicht so energiereich bin, wie zu erwarten wäre. Und daher bin ich sehr dankbar, dass diese Mittelgruppe gefunden wurde und nach und nach untersucht wird - aber am besten bei Freiwilligen, die auch darüber informiert sind.

Herzliche Grüße
Lavendel

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