#1

Verklepperung

in Allgemeines zur Homöopathie 27.11.2008 09:08
von Medusa (gelöscht)
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Ulla
Moderator Geschrieben am 05.12.2006 19:11


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Hallo,
wer von euch kennt diese Methode:

1. In ganz wenig Wasser 5 Globuli auflösen.
2. 5x umrühren
3. 1 Teel. davon nehmen.

4. Nach ca. einer Std. 6x umrühren, Teel. nehmen.
5. Wieder jeweils eine Std. warten und immer 1x mehr umrühren bis das Wasser verbraucht ist.

???

Das habe ich noch nie gehört. Weiss jemand mehr? (Gilt für chronische Krankheiten)

LG
Ulla

In Antwort auf:
Hallo Ulla,

ich kenne verkleppern, aber viele Kollegen gehen wie folgt vor:

5 Globuli in 200ml stillem Wasser, 40x umrühren
1 Schluck einnehmen
vor jeder weiteren Einnahme ca. 10x umrühren

Die weiteren Einnahmen erfolgen bei akuten Erkrankungen je nach Heftigkeit in Intervallen zwischen 10 Minuten und mehreren Stunden.

Zwei weitere Anwendungsmöglichkeiten sind:

1. Bei chronischen Behandlungen gibt man das Mittel 1x pur und am 2. Tag nochmals 1x verkleppert. Man erhofft sich davon einen schnelleren Wirkungseintritt.

2. Wenn das chronische Mittel nach längerer Zeit in der Wirkung nachzulassen scheint, versucht man es durch die Einnahme der verklepperten Lösung quasi nochmals anzufachen.


Der Vorteil von verklepperten Mitteln liegt darin, dass man das Mittel mehrmals einnehmen kann ohne sofort Prüfsymptome zu erzeugen, denn
durch das Verkleppern verändert sich die Energie des Mittels minimal.

Viele Grüße
Medi

In Antwort auf:
Hallo Medi!
Punkt 1 hat sich meiner Erfahrung nach auch bewährt um allzukrasse Wirkung des Mittels abzuschwächen.
ein Beispiel: Eine ca 30 jährige Spastikerin hatte in ihrer Kindheit epileptische Anfälle. Jetzt bekam sie Opium 1Globulus C200. Eine Stunde später zeigte sie nach 15 Jahren Pause wieder Anzeichen einen Anfall zu bekommen. Die Mutter löste einen weiteren Globulus in Wasser auf und gab davon einen Teelöffel voll. Damit war der Anfall krupiert. Das Mittel wurde vor 2 Jahren gegeben und brauchte nicht wiederholt zu werden.
Sula

In Antwort auf:
Hallo,

ich kenne das auch nur so, wie Medi das beschrieben hat. Mit dieser Methode habe ich ein probates Mittel befunden, einen schwerst epikranken Hund von seinen Anfallsserien runterzubringen. Die "Nur-Trockengabe" hatte bei ihm nicht den gewünschten Erfolg, nachdem er dann nach einmaliger Trockengabe anschliessend noch 1-2x die verklepperte Version bekommt, hält er sich ganz gut. Die Wiederholung von trockenen Gaben wäre mir da zuheftig.

LG Marion

In Antwort auf:
Danke für eure Antworten!

LG
Ulla



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