#1

Autoimmunerkrankungen homöopathisch aufzuhalten?

in Allgemeines zur Homöopathie 15.07.2015 14:21
von salomelibertin | 88 Beiträge | 695 Punkte

Hallo, ich schon wieder, diesmal etwas traurig. Hab gestern die Blutergebnisse meiner Tochter bekommen, sie hat einen sehr hohen ANA Titer ohne Entzündungswerte. ( Rheuma ausgeschlossen ) Sie hat schon immer starke Schmerzen, wandernd und heftig. Daher als psychosomatisches Ereignis interpretiert worden. Jetzt habe ich das Blutbild sozusagen durch intensives Bitten bekommen und da kommt sowas raus. .-(
Es gibt ja schulmediz. keine Lösung.
Gibt es Erfahungen oder Studien zu autoimmun - Krankheiten unter hom. Behandlung?
Wie schätzt Ihr das ein?? Eigentlich müsste ja über die "Einrenkung" der Lebenskraft das auch richtig heilbar sein? !
Ihr letztes Mittel war conch. Das hat ihr zusammen mit einer Aufstellung bei sozialer Problematik geholfen. ZU Lebensbeginn bekam sie oft Phos. Dann als sich ihre Seele gezeigt hat bekam sie Natr. mur. , Eupat. perf. und Ign. das hat ihr zwischenzeitig mal körperlich Ruhe verschafft, eine Gabe Phos. hat allerdings einen derben derben Rückschlag gebracht für das körperliche... Jetzt bekam sie conch. und ich weiss noch nicht wie sie das entwickelt.
Kennt Ihr ein Mittel mir einer hohen Selbstszerstörungskraft? EIn TIer? Pflanze? Muss ja noch nicht dynamisiert oder geprüft sein.
Bin für jeden Hinweis dankbar!

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#2

RE: Autoimmunerkrankungen homöopathisch aufzuhalten?

in Allgemeines zur Homöopathie 15.07.2015 20:50
von ilse • Administratorin | 2.705 Beiträge | 11447 Punkte

Ja, das glaube ich, dass das für dich ein Schock war.

Wie hoch ist denn der Titer und wie sind denn die anderen Blutwerte? Gab es weitergehende Untersuchungen? ANA erhöht für sich allein und ohne Entzündungswerte ist ja keine Diagnose.

Conchiolinum musste ich erstmal googeln. Da gab es nur diese eine kleine Prüfung, mit starker Betonung der Gemütssymptomatik. Kein Wunder, die beiden Prüfungsleiter waren Psychotherapeuten.
Bei solchen kaum geprüften Mitteln bin ich misstrauisch, besonders wenn sie an Schwerkranken probiert werden.

"Kennt Ihr ein Mittel mir einer hohen Selbstszerstörungskraft? EIn TIer? Pflanze? Muss ja noch nicht dynamisiert oder geprüft sein."

Ich verstehe ja, dass du verzweifelt bist, aber willst du an deinem Kind wirklich irgendwelche windigen Wundermittel probieren? Will deine Tochter das, wie alt ist sie überhaupt?

Was hältst du denn von einem erfahrenen Homöopathen? Der oder die bisherige hat ja anscheinend nichts ausrichten können.
LG ilse


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#3

RE: Autoimmunerkrankungen homöopathisch aufzuhalten?

in Allgemeines zur Homöopathie 16.07.2015 01:56
von Frank • Administrator | 1.759 Beiträge | 2023 Punkte

Danke ilse...


Man muß die Tatsachen kennen, ehe man sie verdrehen kann!
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#4

RE: Autoimmunerkrankungen homöopathisch aufzuhalten?

in Allgemeines zur Homöopathie 16.07.2015 09:29
von salomelibertin | 88 Beiträge | 695 Punkte

Hallo, ich habe mich verschrieben: Conchicum aut. ( Herbstzeitlose ). Sie ist 7 und der Titer ist 1: 1320. Die weiteren Tests müssten noch gemacht werden und ich müsste bis nächste Woche auf heissen Eisen sitzen. Zudem weiss ich noch nicht, ob ich sie in die Diagnostikmühle stecken will. Helfen kann diese nämlich nicht und irgendwelche Diagnosen können einem mal das Leben schwer machen. (z.B. Versicherungen )
Ich würde bislang ungeprüfte Substanzen prüfen lassen bevor ich sie nutze. Aber Du hast recht beobachtet: Ich war leicht panisch. Trotzdem: Gibt es Erfahrungen bei Euch? Selten sind solche Erkrankungen ja nicht.

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#5

RE: Autoimmunerkrankungen homöopathisch aufzuhalten?

in Allgemeines zur Homöopathie 16.07.2015 11:25
von ilse • Administratorin | 2.705 Beiträge | 11447 Punkte

Du meinst Colchicum autumnale? Das Mittel kann bei Rheuma und Gicht helfen, aber wie immer in der Homöopathie: nur wenn es passt. Wenn es nicht passt, macht es den Kranken noch kranker - besonders wenn es ständig wiederholt wird.
Und du weißt ja gar nicht, was sie eigentlich hat, offenbar der Arzt auch nicht, sonst hätte er sich nicht so lange gegen diese Untersuchungen gesträubt.

Auch ein Titer von 1 : 1320 sagt noch gar nichts. Mit 7 Jahren können das Wachstumsschmerzen sein, hat sie die vor allem nachts?
Die sind an sich normal, treten im Lauf des Wachstums immer mal wieder auf. Wenn sie ungewöhnlich stark sind, kann man gut homöopathisch helfen, aber nur wenn man das Mittel nach den individuellen Symptomen aussucht.

Wie schon gesagt: guten Hom. suchen, der auch mal nach dir guckt, denn du stehst ja auch unter Stress und der wiederum wirkt sich aufs Kind aus und umgekehrt.


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#6

RE: Autoimmunerkrankungen homöopathisch aufzuhalten?

in Allgemeines zur Homöopathie 16.07.2015 15:25
von homöoslave | 788 Beiträge | 4900 Punkte

Hallo

ich schließe mich Ilse da voll und ganz an.

Grundsätzlich ist da homöopathisch was zu machen (ich hoffe ich lehne mich hier nicht soweit aus dem
Fenster)
-dass soll aber nicht heißen dass es nun unbedingt ein "zerstörerisches" und vor allem auch nicht ein
"seltenes????" Mittel sein muss.

Such Dir einen wirklich "gscheiten" Homöopathen der viel Erfahrung und Wissen hat - da die Kleine erst
7 ist müsste da einiges drin sein.

Und von irgendwelchen Laborwerten würde ich mich nicht in Panik setzen lassen - zumal die uns in der
Homöopathie ja erstmal wenig sagen - und höchstens für die Heilungskontrolle einen Wert haben sollten

Bernd


Sickness is like a Sitar, whose correct tuning has been disturbed.Naturally, all the notes from the Sitar will be far from melodious. There is no use trying to correct the individual notes. It is the disturbance in tuning itself which has to be corrected (Rajan Sankaran)
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