#1

Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 13.12.2009 13:26
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Hallo,

Ich hab mal wieder ein Verständnisproblem.
Meine ältere Hündin bekommt Convallaria majalis D6.
Da sie darauf zu stark reagiert hat, muss ich es mittlerweile über 15 Gläser Wasser verdünnen.
Könnte ich da nicht eigentlich direkt das Mittel in C6 geben?
Haben nicht D6 und C6 die gleiche Potenz,
nämlich die 6. Potenz und unterscheiden sich nur hinsichtlich der Verdünnung, 1 zu 10 bzw. 1 zu 100?


LG Jutta

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#2

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 13.12.2009 15:50
von ilse • Administratorin | 2.705 Beiträge | 11447 Punkte

Hallo, Jutta,
wenn mich mein schwach ausgeprägtes mathematisches Verständnis nicht trügt, ist in der D6 aus dem 15. Glas wesentlich weniger Ausgangsstoff drin als in der C6.

Die D6 ist 6-mal potenziert (also 6-mal 1 zu 9 verdünnt und insgesamt 60-mal geschüttelt), und du hast dann 15-mal 1 zu Glasinhalt verdünnt (nur schwach gerührt oder Glas ausgeschüttet, nehme ich an).

Wenn du in den 15 Gläsern jeweils gekleppert hättest, wäre das jedes Mal ein Potenzschritt, keine Verdünnung.

Die C6 ist 6-mal 1 zu 99 verdünnt und 60-mal verschüttelt.

Dasselbe ist es also nicht. Und obwohl es oft heißt, die niedrigen C- und D-Potenzen unterscheiden sich kaum in der Wirkung, kann es bei Schwachen, Empfindlichen schon mal zu unterschiedlichen Reaktionen kommen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass auch eine D6 "organotrop" verordnet, z. B. zur Unterstützung des Herzens, zu den Symptomen wenigstens einigermaßen passen muss und auch nicht stur täglich und lange gegeben werden sollte. Ich lasse auch eine niedrige Potenz auswirken und habe schon öfter gestaunt, wie lange die Wirkung anhalten kann.
LG ilse, und jetzt kommt die 3. Kerze dran.

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#3

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 07:12
von frisbee (gelöscht)
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Dann würde sich mir eher die Frage stellen, ob es das richtige Mittel ist. Hat sich denn sonst etwas verbessert?
LG Marion


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#4

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 08:57
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von ilse

(nur schwach gerührt oder Glas ausgeschüttet, nehme ich an).
Wenn du in den 15 Gläsern jeweils gekleppert hättest, wäre das jedes Mal ein Potenzschritt, keine Verdünnung.
Die C6 ist 6-mal 1 zu 99 verdünnt und 60-mal verschüttelt.
Dasselbe ist es also nicht. Und obwohl es oft heißt, die niedrigen C- und D-Potenzen unterscheiden sich kaum in der Wirkung, kann es bei Schwachen, Empfindlichen schon mal zu unterschiedlichen Reaktionen kommen.
Allerdings bin ich der Meinung, dass auch eine D6 "organotrop" verordnet, z. B. zur Unterstützung des Herzens, zu den Symptomen wenigstens einigermaßen passen muss und auch nicht stur täglich und lange gegeben werden sollte. Ich lasse auch eine niedrige Potenz auswirken und habe schon öfter gestaunt, wie lange die Wirkung anhalten kann.



Hallo Ilse,

ja, nur jedesmal schwach umgerührt.
Convallaria wurde verordnet, weil es einen venösen Rückstau (Mitralklappeninsuffizienz) in die Leber gab und diese deswegen schon angeschwollen war.
Eigentlich sollte die Hündin Entwässerungsmedikamente bekommen, weil sie kurz vorm Lungenwasser stand aber die allopathischen Medikamente verträgt sie nicht.
Conv. D6 sollte deswegen zur Herzunterstützung in Niedrigpotenz zusätzlich zu Pulsatilla (LM2) "nebenher" laufen.
Es gibt aber nach jeder Gabe eine Arzneireaktion/ Erstverschlimmerung, die natürlich unerwünscht ist.
Ich habe Conv. deswegen anfangs auch nur alle 3 Tage /jetzt alle 2 Tage gegeben und gehofft, dass es mit der stärkeren Verdünnung ohne deutliche Erstreaktionen innerhalb der ersten Sunden nach der Eingabe vertragen wird.

Woran merke ich denn, ob eine Gabe ausgewirkt hat? Ich kann doch nicht dauernd einen Herzultraschall durchführen lassen
und ich weiß auch nicht, ob es günstig wäre, erst wieder eine deutliche Herz-Verschlechterung in Kauf zu nehmen?


LG Jutta

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#5

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 09:11
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von frisbee
Dann würde sich mir eher die Frage stellen, ob es das richtige Mittel ist. Hat sich denn sonst etwas verbessert?
LG Marion



Hallo Marion,

ja, es hat sich was verbessert; - sie liegt nicht mehr "abwesend" und unansprechbar herum, bekommt besser Luft und maulatmet nicht mehr soviel.
Problematisch sind immer wieder die Erstreaktionen und "Nebenwirkungen" in den ersten Stunden.

Die Frage nach dem richtigen Mittel stellt sich bei ihr nach fast jeder Wiederholung jeden Mittels in jeder Potenz.
Wenn das Mittel passend ist, die Potenz niedrig .... kann ich doch nur noch stärker verdünnen?

Zum Beispiel waren die Reaktionen auf die erste Gabe von Pulsatilla (LM2 über 12 Gläser Wasser verdünnt) "bilderbuchhaft" und mehr als vielversprechend - nur eben zu stark.
Deswegen wurde bei der ersten Wiederholung nach fast 3 Wochen noch stärker verdünnt. Es gab dann aber eine starke Verschlechterung.
Mit Pulsatilla haben wir deswegen jetzt erstmal ganz ausgesetzt.


LG Jutta

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 09:14 | nach oben springen

#6

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 11:28
von frisbee (gelöscht)
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Hast Du mal in Erwägung gezogen, sie nur daran riechen zu lassen`?
LG Marion


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#7

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 12:26
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
Zum Beispiel waren die Reaktionen auf die erste Gabe von Pulsatilla (LM2 über 12 Gläser Wasser verdünnt) "bilderbuchhaft" und mehr als vielversprechend - nur eben zu stark.
Deswegen wurde bei der ersten Wiederholung nach fast 3 Wochen noch stärker verdünnt. Es gab dann aber eine starke Verschlechterung.
Mit Pulsatilla haben wir deswegen jetzt erstmal ganz ausgesetzt.



Vielleicht wurde auch zu früh wiederholt, in eine noch anhaltende Besserung hinein erneut gegeben. Möglich wäre das.

Wann hat ein Mittel ausgewirkt: Welche Symptome, die bereits (durch dieses Mittel) verschwunden waren, kommen wieder? Erscheinen "neue" Symptome? Also Symptome, die nicht da waren, als dieses Mittel ausgesucht worden war. Das sind dann vermutlich welche aus der "daruntergelegenen Zwiebelschale" (gut, wenn man die frühere Krankengeschichte und vielleicht auch besondere Erlebnisse des Tiers kennt), und würde dann (wenn es von früher bekannte Symptome sind) ebenfalls bedeuten, daß das erste Mittel ausgewirkt hat, und auch, daß wahrscheinlich nun ein anderes passend ist. (Das muß man natürlich abgrenzen von den eventuellen Prüfsymptomen, die das Mittel aufgesetzt hat, weshalb die Kenntnis der Krankengeschichte gut ist, aber auch Kenntnis über das Mittel. Aber das Letztere kann man ja nachlesen)
Manch einem lege ich vielleicht zu viel Gewicht auf das Gemüt, aber: Wird das Gemüt (nach anhaltender Besserung, also einem eindeutig passenden Mittel) wieder schlechter, so ist auch das aller Wahrscheinlichkeit nach eine Anzeige für das Auswirken des Mittels (nicht unbedingt für ein neues Mittel aber).

Es ist schon ziemlich schwierig bei einem Tier, das alles festzustellen, Du machst Dir ja ganz gute Notizen, wie ich es verstanden habe, das ist dabei sehr hilfreich.
Es gibt diese Fallbeschreibung (von Hahnemann? oder war's Kent?) einer Frau, die ein Mittel bekommt, und dazu die "Warnung", es nicht nochmal zu nehmen, nicht mal erneut dran zu riechen! Sie tut es aber doch, und bekommt (dadurch!) eine deutliche Verschlechterung (nachdem das Mittel zunächst gute Besserung gebracht hatte). Leider weiß ich nicht mehr, wie dann weiter verfahren wurde, vielleicht weiß jemand genau, welchen Fall ich meine?

Ein bißchen länger zuwarten, um das alles mögichst eindeutig festzustellen, halte ich übrigens "eigentlich" für besser, als zu früh und dann nur mehr auf Verdacht ein neues oder das gleiche Mittel nochmal zu geben. Weil es eben die Mittelfindung erleichtert. Es mag Fälle geben, wo das allerdings nicht vertretbar ist, weil es sonst gefährdend ist. Aber diese Fälle haben dann vielleicht auch deutliche Symptome, die eine Mittelfindung erleichtern. Was hat der Hund nochmal? Ist es denn etwas akut lebensgefährliches, wenn man z.B. noch weitere Wochen mit dem neuen Mittel warten würde? So würde ich das überlegen, wenn nicht akut gefährdend, dann auch mal zuwarten, um deutliche Symptome zu bekommen (möglichst). Nach 3 Wochen ein neues (oder nochmal das gleiche) Mittel finde ich generell ziemlich zeitig, obwohl die Fälle ja auch alle unterschiedlich sind, und man da keine allgemeine Aussage dazu machen kann.
Ich habe aber auch schon nach nur Tagen ein Mittel nochmal genommen, - wenn genau die Symptome, weswegen das Mittel genommen wurde, wiederkamen. In der Konsequenz wurden sie dann bei jeder erneuten Einnahme schwächer (wenn sie dann wiederkamen), die Abstände bis zum Auswirken vergrößerten sich, bis die Symptome dann mehr oder weniger nicht mehr auftraten (in meinem Fall ist jetzt wohl so langsam ein anderes Folgemittel nötig).


Omnia mutantur, nihil interit - Alles verändert sich, nichts geht zugrunde

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 12:49 | nach oben springen

#8

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 14:17
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Hallo Wolfi,

was bei der Wiederholung von Pulsatilla genau "schiefgelaufen" ist, wissen wir noch nicht genau.
Wir haben es jetzt erstmal ganz zurückgestellt und werden später erneut darüber nachdenken.

Momentan ist es lebenswichtig, das Herz (den Motor) zu unterstützen.
Da können wir es uns nicht erlauben, eine wirklich deutliche Verschlechterung abzuwarten,
sonst finde ich den Hund eines morgens womöglich nicht nur "wie tot", sondern richtig tot vor.

Gestern abend habe ich z.B. gefühlt , dass der Herzschlag sich wieder verschlechtert hat;
ich habe dann Conv. über 15 Gläser Wasser verdünnt gegeben, was in den ersten Stunden zu einer deutlichen Arzneireaktion geführt hat:
Atmung und Herzschlag zu schnell und zu kräftig, leichte Übelkeit.
Bis heute Morgen hat sich die Situation wieder verbessert - Atmung entspannt, Herz schlägt halbwegs "rund".
Auch die Gemütsverfassung wieder ausgeglichen, Ohren vorne, auf dem Spaziergang schön mitgelaufen, wollte sogar rennen und hat mit Rüden geflirtet.
Also heute morgen insgesamt alles besser (außer, dass sie ihr Frühstück wieder ausge**** hat ).
Gerade diese Gemütsverbesserung spricht doch eigentlich dafür, dass Conv. nicht zu früh wiederholt wurde?


LG Jutta

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 14:19 | nach oben springen

#9

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 14:21
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von frisbee
Hast Du mal in Erwägung gezogen, sie nur daran riechen zu lassen`?
LG Marion



Hallo Marion,

wenn es mit dem Verdünnen nicht besser geht, wird es wohl darauf hinauslaufen?

Wie lässt man einen Hund an einem Mittel riechen, ohne dass er dran lecken kann?


LG Jutta

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 14:23 | nach oben springen

#10

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 17:34
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
Momentan ist es lebenswichtig, das Herz (den Motor) zu unterstützen.
Da können wir es uns nicht erlauben, eine wirklich deutliche Verschlechterung abzuwarten,



Ja, das ist dann wohl so ein Fall, wie ich meinte, wo man eben nicht warten kann. (Ist ja schlimm...)

Zitat
Auch die Gemütsverfassung wieder ausgeglichen, Ohren vorne, auf dem Spaziergang schön mitgelaufen, wollte sogar rennen und hat mit Rüden geflirtet.
Also heute morgen insgesamt alles besser (außer, dass sie ihr Frühstück wieder ausge**** hat ).
Gerade diese Gemütsverbesserung spricht doch eigentlich dafür, dass Conv. nicht zu früh wiederholt wurde?



Da sie ja auch vor der homöopathischen BEhandlung unter Übelkeit/ERbrechen litt, wenn ich das richtig sehe, könnte das auch eine ERstverschlimmerung sein. Könnte. Wie immer, das muß man eben auch beobachten. Vergeht es denn, wenn die Gabe einige Zeit her ist, die Besserung ansonsten bleibt aber (also bis das Mittel ausgewirkt hat jedenfalls)?
Ob das eine Gemütsverbesserung, oder "einfach nur" ein vitaleres Verhalten ist, ist vielleicht auch schwer zu sagen. Zum Gemüt von Convallaria habe ich nur gefunden: Sorgt sich sehr, ist leicht gereizt und nicht sehr belastbar. Ich vermute übrigens, daß die (D-)Tiefpotenz nicht so sehr auf das Gemüt wirkt, habe da aber eigene Erfahrung nur aus einer Anwendung, da habe ich jedenfalls nichts festgestellt in dieser Richtung, aber es gab eine schon sensationelle Organverbesserung: Die Ärzte hatten uns mehr oder weniger deutlich an ein vermeintliches Sterbebett gerufen, kurze Zeit nach Mittelgabe maßen sie dann immer wieder ungläubig den wieder gestiegenen Blutdruck. Eine deutliche Gemütsverbesserung brachte in diesem Fall aber dann das Konstitutionsmittel in LM Potenz. (Ich habe das alles nur beobachtet, nicht etwa verordnet natürlich).
Du kennst ja das Tier auch halbwegs gesund, wie sie dann ist?
Ich zitiere Dich mal aus dem anderen Thread:

Zitat
Sie ist seit ca. 2,5 Jahren in chronischer Behandlung.
Da ist wohl einiges schiefgelaufen; sie hat zu lange Arsenicum bekommen, welches wohl das falsche Mittel war.
Ich habe zu spät erkannt, dass die Milzzubildung, Mitralklappenendokardiose, Schilddrüsenunterfunktion, Ischiasentzündung,
der immer weiter voranschreitende Kräfteverlust, immer empfindlicherer Magen usw.,
- alles Krankheiten die sie vorher nicht hatte (bis auf den empfindlichen Magen) - Arzneimittelkrankheiten waren /sind.
Nach den empfindlichen Reaktionen auf Lachesis, welches dann noch in Q-Potenz (leider täglich) wiederholt wurde,
wodurch sich die Anfälle weiter manifestierten, hat mich die Therapeutin an eine Kollegin überwiesen.
Diese hat dann in mühsamer Kleinarbeit auseinandergedröselt, welches alles "nur" Arzneimittelsymptome sind und welches "eigene"
und hat dann Pulsatilla verordnet


und:

Zitat
meinst Du vielleicht, weswegen Lachesis verordnet wurde?

Zitat
Es bestand von tierärztlicher Seite her der Verdacht auf Larynxparalyse

.
Es war Lachesis C6, 2 Kügelchen in einer 200 ml Flasche aufgelöst, davon ein Teelöffel in einem viertel Liter Wasser verdünnt, davon ein Teelöffel.
Als Erstes fiel mir die "neue" ausgesprochene Munterkeit und Fröhlichkeit auf, die sie als Junghund auch hatte.
Die Prüfsymptome waren epileptiforme Anfälle aus dem Schlaf heraus, komaähnliches Schlafen und in der Nacht eine Atmung,
als ob jemand mit einer Luftpumpe einen Reifen aufpumpt.
Antidotiert wurde - mehr oder weniger unabsichtlich, da die Behandlerin sich nicht vorstellen konnte, dass die Lachesis C6 nach über einer Woche immer noch wirkt - mit Arsenicum album C200 (verdünnt wie oben) wegen akutem Erbrechen.
Sie wurde schlagartig zu einem "alten", müden Hund, stolperte vor sich hin und selbst kurze Spaziergänge wurden zu einer Belastungsprobe:
Maulatmung, Keuchen, Stolpern, hängende Ohren. Sie wäre lieber zuhause geblieben und hätte nur noch rumgelegen.




Ist die Herzproblematik denn vermutlich rein vom falschen Mittel aufgesetzt worden? Oder hat sich (vielleicht durch die falschen Mittel) ein tatsächliches Leiden verstärken können? Konntet Ihr das eruieren? (Ich frage nicht aus Neugier, sondern eigentlich für Dich zur Verdeutlichung für Dich selbst)
Um das Mittel jetzt näher zu beurteilen, helfen vielleicht auch noch diese Fragen:
Das Erbrechen, ist das so, wie es vor den Mitteln auch war? (von den Umständen her, wann sie es hat, von der Art, wie sie erbricht usw.).
Wie ist sie vorher gewesen, wenn sie "gut drauf" war? Wie ist ihr zu erwartendes ausgeglichenes Wesen? (um möglichst herauszubekommen, ob das jetzige Verhalten ihrem entspannten Wesen entspricht)
Wie ist es im Verlauf des Mittels, bis es dann ausgewirkt hat? VErgehen die Symptome, wie das ERbrechen, die günstige Wirkung aber bleibt?

DAs Antidotieren mit einem Mittel passend auf aufgesetzte Symptome ist m.E. ja nur der zweitbeste Weg. Ist es denn das, was das Convallaria tun soll? Manchmal mag das aber wirklich notwendig sein, wie Du schreibst, weil akute Gefährdung, darüber weiß ich nichts. Das frage ich mich ja auch, ob ein oder mehr falsche Mittel, die Prüfsymptome machen, auch tatsächlich zu einer eigenen Erkrankung führen können. Alte, eigene, können sie sicherlich hervorholen oder begünstigen. Mir scheint das eine wichtige Frage, wie das generell und im speziellen Fall ist.
Ist hoffentlich nicht zu wirr mein Beitrag.


Omnia mutantur, nihil interit - Alles verändert sich, nichts geht zugrunde

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 18:10 | nach oben springen

#11

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 18:10
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Hallo Wolfi,

Deinen, sehr interessanten Beitrag, muss ich erstmal auf mich wirken lassen und werde später darauf antworten.



Wir haben uns jetzt erstmal entschieden, den Hund zunächst nur noch zu beobachten und die homöopathische Behandlung nicht fortzusetzen,
da die Arzneireaktionen weiteren/größeren Schaden anrichten könnten (§275, §276).

Hat Jemand praktische Erfahrungen mit Organon §272:

Zitat
§ 272

Ein solches Kügelchen 1)

trocken auf die Zunge gelegt, ist eine der kleinsten Gaben für einen mäßigen, so eben entstandnen Krankheits-Fall. Hier werden nur wenige Nerven von der Arznei berührt, aber ein gleiches Kügelchen unter etwas Milchzucker zerquetscht, in vielem Wasser (§. 247.) aufgelöst und vor jedem Einnehmen wohl geschüttelt, giebt eine weit stärkere Arznei zum Gebrauche auf viele Tage. Jede noch so kleine Menge hiervon als Gabe gereicht, berührt dagegen sogleich viele Nerven.




Vielleicht würde der Hund auf ein trocken gegebenes Kügelchen nicht so übermäßig stark reagieren, wie auf die aufgelöste, verdünnte Gabe?


LG Jutta

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 18:16 | nach oben springen

#12

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 18:25
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
aber ein gleiches Kügelchen unter etwas Milchzucker zerquetscht, in vielem Wasser (§. 247.) aufgelöst und vor jedem Einnehmen wohl geschüttelt



Auf eben diese Art und WEise bekam ich meine monatelang währenden Prüfsymptome (erste Gabe in Milchzucker trocken, zweite aufgerührt in einem Glas Wasser und das ganze Glas leer zu trinken). Du allerdings verreibst ja nicht in Michzucker vorher, oder? Ob dieser Punkt wohl auch noch was ausmacht? Wird ja selten so verordnet noch.
Meiner Meinung nach kam (bei mir) noch ein entscheidender Punkt hinzu, der nämlich, daß ich mich konkret für Offenheit dem Mittel gegenüber entschloß und zeigte (obwohl ich es ja für falsch hielt). Nach dem Motto, meine Homöopathin ist klug und sicherlich klüger als ich oder so. Also stellte ich die eigene Empfindung hintenan und ließ mich auf das Mittel ein, über "das Eigene" hinaus, wenn man verstehen kann, was ich meine. So wie Du, Kräuterhexe, jedenfalls Deinen Hund beschreibst, ist sie ja auch "sehr offen" für das Empfinden anderer und ist "zu" mitfühlend. War sie das eigentlich auch vorher schon, bevor sie jemals ein homöopathisches Mittel erhalten hat?
Bei Mehrfachgaben des gleichen Mittels ist eine erneute Trockengabe manchmal schon angezeigt bzw. okay. Dann (Achtung, Laienmeinung...), wenn sich zwar erst viel getan hat, das Mittel deutlich richtig ist, aber der vorige krankhafte Zustand fast identisch wieder zutage tritt (also nicht gemildert nach Auswirken des Mittels). Z.B. bekam der oben Erwähnte die D Potenz immer trocken, anfangs täglich bzw. nach Bedarf. Und ich habe auch schon erneut trocken ein Mittel genommen, und zwar wie gesagt dann, wenn der krankhafte Zustand fast genau gleich wiederkam, und in diesen Fällen war das meinem Empfinden nach dann auch gut so. In der Regel dürfte aber das Verrühren sinnvoll sein, um minimal hochzupotenzieren.


Omnia mutantur, nihil interit - Alles verändert sich, nichts geht zugrunde

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 18:28 | nach oben springen

#13

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 20:15
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von Wolfi

Zitat
aber ein gleiches Kügelchen unter etwas Milchzucker zerquetscht, in vielem Wasser (§. 247.) aufgelöst und vor jedem Einnehmen wohl geschüttelt


Auf eben diese Art und WEise bekam ich meine monatelang währenden Prüfsymptome (erste Gabe in Milchzucker trocken, zweite aufgerührt in einem Glas Wasser und das ganze Glas leer zu trinken). Du allerdings verreibst ja nicht in Michzucker vorher, oder? Ob dieser Punkt wohl auch noch was ausmacht? Wird ja selten so verordnet noch.




Mein Zitat stammt aus dem Organon 6, das sich wohl auf die Anwendung von Q-Potenzen bezieht.
Aber vielleicht hat es ja auch Gültigkeit für C- und D- Potenzen, wonach dann die TROCKENE Gabe die KLEINERE Gabe wäre
Verreiben und Verschütteln erhöht ja nur die Potenz des Mittels und nicht "Größe" bzw. "Kleinheit" der Gabe?

Demnach wäre dann ein Globulus z.B. D6 trocken gegeben, eine kleinere / schwächere Gabe, als ein Globulus D6 in Wasser aufgelöst und verdünnt?
Oder habe ich einen Denkfehler?

Ich gebe meinen Patientinnen auch immer die erste Gabe (C6 oder C30) trocken
und später wiederhole ich das Mittel EINMAL, einen Globulus in einem Glas Wasser aufgelöst, davon ein Löffelchen (bei akuten, heilbaren Krankheiten).
In der Regel ist die einsetzende Besserung dann spätestens am nächsten Tag deutlich und keine weiter Wiederholung nötig.
Einmal habe ich den Fehler gemacht und nach einigen Tagen verschüttelt wiederholen lassen, weil die Patientin meinte, der Husten würde wieder schlimmer .... die aufgelöste und verschüttelte Wiederholungsgabe hat zu einer dramatischen Verschlechterung geführt.


LG Jutta

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 20:32 | nach oben springen

#14

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 21:58
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
Ich gebe meinen Patientinnen



Jetzt habbich mich erst richtig erschrocken: Wie, Du kannst nicht repertorisieren, behandelst aber Patienten homöopathisch...?

Auf Deine Fragen weiß ich leider keine Antwort, da meldet sich sicher noch ein Crack dazu.


Omnia mutantur, nihil interit - Alles verändert sich, nichts geht zugrunde

zuletzt bearbeitet 14.12.2009 21:59 | nach oben springen

#15

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 21:59
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von Wolfi

Zitat
Ich gebe meinen Patientinnen


Jetzt habbich mich erst richtig erschrocken: Wie, Du kannst nicht repertorisieren, behandelst aber Patienten homöopathisch...?




.. Patientin liest sich doch viel schöner, als "Versuchskaninchen". Oder?


LG Jutta

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#16

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 22:45
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
Einmal habe ich den Fehler gemacht und nach einigen Tagen verschüttelt wiederholen lassen, weil die Patientin meinte, der Husten würde wieder schlimmer .... die aufgelöste und verschüttelte Wiederholungsgabe hat zu einer dramatischen Verschlechterung geführt



Hier könnte man mutmaßen, woran es lag. Welcher Art war der Husten? Inwiefern verschlimmert? Manchmal ist ein "Verschlimmern" nämlich gar keines, mehr Abhusten z.B. würde ich nicht zwingend als ein Verschlimmern sehen. (WElcher Art war dann anschließend die Verschlechterung?)

Zitat
Patientin liest sich doch viel schöner, als "Versuchskaninchen". Oder?



ömm. also wenn Du mich schon fragst - ich kann mich da nicht entscheiden, d a e i n e s s c h l i m m e r i s t a l s d a s a n d e r e!


Omnia mutantur, nihil interit - Alles verändert sich, nichts geht zugrunde

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#17

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 23:23
von Frank • Administrator | 1.759 Beiträge | 2023 Punkte

Zitat von Kräuterhexe
Hallo,
Ich hab mal wieder ein Verständnisproblem.
Meine ältere Hündin bekommt Convallaria majalis D6.
Da sie darauf zu stark reagiert hat, muss ich es mittlerweile über 15 Gläser Wasser verdünnen.
Könnte ich da nicht eigentlich direkt das Mittel in C6 geben?
Haben nicht D6 und C6 die gleiche Potenz,
nämlich die 6. Potenz und unterscheiden sich nur hinsichtlich der Verdünnung, 1 zu 10 bzw. 1 zu 100?



Nun ich gebe zu das ich den gesamten Thread noch nicht wirklich ganz gelesen habe, aber...

Auf die Grundfrage geantwortet würde ich sagen "Nein", man kann nicht davon ausgehen das man anstelle einer D6 die mit 15 Gläsern verdünnt wurde auch direkt eine C6 geben könne. Die Ausgangspotenz ist bei einer C Potenz schon viel höher. Bis zur Antwort von ilse stimme ich noch zu aber danach verliert sich das Thema irgendwie.

Das Herz eines alten Hundes ist ein altes Herz das nie wieder so schlagen wird wie das Herz eines gesunden und jungen Hundes. Soviel steht, so denke ich, fest. Auch die Homöopathie kann in solchen Fällen, wo also ein natürlicher Verschleiß feststeht, nur palliativ einwirken. Bei einem alten Hund, welcher nachweislich einen Herzdefekt hat, würde ich mich sogar auf eine schulmediziische Behandlung mit Herzmedikamenten einlassen. Der Effekt ist bestenfalls der gleiche und läuft i. d. R. kontrollierter ab. Wenn die Behandlung mit homöopathischen Mitteln auf rein palliativer Ebene gut funktioniert ist es schön das es auch ohne die SM geht. Wenn es zu kompliziert wird, d.h. der Patient zu heftig auf die homöopathischen Gaben reagiert würde ich auf jeden Fall zu einer Tierärztlichen Behandlung raten.

Ich habe mal von einer TA eine interessante Stellungnahme zur Anwendung von homöopathischen Mittel bei Kleintieren ( der Hund zählt auch noch dazu) gehört.

"Wenn man sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere anschaut ist es "fast" vollkommen egal wie man behandelt. Selbst bei eine SM Behandlung, wo auf Dauer ernsthafte Nebenwirkungen der Mittel zu erwarten sind, erlebt der Patient diese nicht weil er vorher eines "fast" natürlichen Todes stirbt (altersbedingt).

Darüber sollte man, so denke ich, immer nachdenken.

LG
Frank

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#18

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 23:31
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von Wolfi

Zitat
Einmal habe ich den Fehler gemacht und nach einigen Tagen verschüttelt wiederholen lassen, weil die Patientin meinte, der Husten würde wieder schlimmer .... die aufgelöste und verschüttelte Wiederholungsgabe hat zu einer dramatischen Verschlechterung geführt


Hier könnte man mutmaßen, woran es lag. Welcher Art war der Husten? Inwiefern verschlimmert? Manchmal ist ein "Verschlimmern" nämlich gar keines, mehr Abhusten z.B. würde ich nicht zwingend als ein Verschlimmern sehen. (WElcher Art war dann anschließend die Verschlechterung?)




Verschlimmerung der Gemütslage und Rückkehr der ganzen Erkältungsymptomatik - auch schlimmer als VOR der ersten Gabe (Nux vomica C30).
Ich habe dann Phosphorus (C30) gegeben, was Gott sei Dank alles wieder gebessert hat.
Phosphorus auch NICHT wiederholt, als es hieß: "Der Husten ist so eklig geworden. Kann ich das Mittel nicht nochmal nehmen?"
"Aha, der Husten ist also schlechter. - Wie geht es DIR denn?" "Mir geht es eigentlich gut." "Na dann warten wir noch. Zu früh wiederholen wäre schlecht."
.... Phosphorus brauchte nicht wiederholt werden.


LG Jutta

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#19

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 23:44
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Zitat von Frank

Zitat von Kräuterhexe
Hallo,
Ich hab mal wieder ein Verständnisproblem.
Meine ältere Hündin bekommt Convallaria majalis D6.
Da sie darauf zu stark reagiert hat, muss ich es mittlerweile über 15 Gläser Wasser verdünnen.
Könnte ich da nicht eigentlich direkt das Mittel in C6 geben?
Haben nicht D6 und C6 die gleiche Potenz,
nämlich die 6. Potenz und unterscheiden sich nur hinsichtlich der Verdünnung, 1 zu 10 bzw. 1 zu 100?


Nun ich gebe zu das ich den gesamten Thread noch nicht wirklich ganz gelesen habe, aber...
Auf die Grundfrage geantwortet würde ich sagen "Nein", man kann nicht davon ausgehen das man anstelle einer D6 die mit 15 Gläsern verdünnt wurde auch direkt eine C6 geben könne. Die Ausgangspotenz ist bei einer C Potenz schon viel höher. Bis zur Antwort von ilse stimme ich noch zu aber danach verliert sich das Thema irgendwie.
Das Herz eines alten Hundes ist ein altes Herz das nie wieder so schlagen wird wie das Herz eines gesunden und jungen Hundes. Soviel steht, so denke ich, fest. Auch die Homöopathie kann in solchen Fällen, wo also ein natürlicher Verschleiß feststeht, nur palliativ einwirken. Bei einem alten Hund, welcher nachweislich einen Herzdefekt hat, würde ich mich sogar auf eine schulmediziische Behandlung mit Herzmedikamenten einlassen. Der Effekt ist bestenfalls der gleiche und läuft i. d. R. kontrollierter ab. Wenn die Behandlung mit homöopathischen Mitteln auf rein palliativer Ebene gut funktioniert ist es schön das es auch ohne die SM geht. Wenn es zu kompliziert wird, d.h. der Patient zu heftig auf die homöopathischen Gaben reagiert würde ich auf jeden Fall zu einer Tierärztlichen Behandlung raten.
Ich habe mal von einer TA eine interessante Stellungnahme zur Anwendung von homöopathischen Mittel bei Kleintieren ( der Hund zählt auch noch dazu) gehört.
"Wenn man sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere anschaut ist es "fast" vollkommen egal wie man behandelt. Selbst bei eine SM Behandlung, wo auf Dauer ernsthafte Nebenwirkungen der Mittel zu erwarten sind, erlebt der Patient diese nicht weil er vorher eines "fast" natürlichen Todes stirbt (altersbedingt).
Darüber sollte man, so denke ich, immer nachdenken.
LG
Frank




Danke Frank. Du hast recht, die Herzerkrankung meiner älteren Hündin ist nicht heilbar.
Leider verträgt sie das Medikament der ersten Wahl (Furosemid) des Kardiologen nicht; ihr wird davon nur elend und sie will gar nichts mehr fressen.
Ich habe für diese Woche einen Termin mit der Haustierärztin vereinbart, um zu besprechen wie es weitergehen kann.


LG Jutta

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#20

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 14.12.2009 23:57
von Günther (gelöscht)
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Betrifft die Erstverschlimmerung:

Mich würde auch interessieren, ob bei einem Patienten, so wie Jutta´s Hündin, 1 Globulus (durch die Berührung weniger Nerven) eine mildere (nicht kleinere) Gabe darstellt und somit evtl. weniger Erstverschlimmerung macht.

LG Günther


"Wer dem Anderen sein Anderssein nicht verzeihen kann, ist weit ab vom Wege der Weisheit." (chin. Gelehrter)

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#21

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 15.12.2009 10:10
von Frank • Administrator | 1.759 Beiträge | 2023 Punkte

Also ob ein oder fünf Globuli ist denke ich egal. Auf die Information kommt es an und wenn die in dem einen Globuli ist wird die Wirkung die gleiche sein.

Die Problematik bei SM Medikation ist bei Tieren immer die gleiche. Es gibt im Grunde genommen gar keine speziellen Medikamente für Tiere die Herzkrank sind. Es wird Humanmedizin verabreicht und da ist die Dosierung entscheidend.

Während meiner Hospitantenzeit haben wir ähnliche Fälle gehabt. Entweder haben die Hunde die Medikation direkt vertragen und es wurde auch erfolgreich "reguliert" bzw. unterstützt oder es dauerte eine Zeit bis man die richtige Dosierung getroffen hatte oder ein anderes Mittel wurde ausprobiert.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe das Deine Hündin die neue Medikation gut verträgt und der Herzdefekt gelindert wird.

LG
Frank


zuletzt bearbeitet 15.12.2009 10:11 | nach oben springen

#22

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 15.12.2009 10:40
von frisbee (gelöscht)
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Frank, diese Einstellung hatte ich auch immer, bezüglich egal wieviele Globuli (de Schepper nennt es die Ups-Methode... )
Bis ich einen Hund behandelte, der ähnlich heftig auf alles reagierte. Der bekommt immer nur einen einzigen Globulus, seitdem verträgt er die Mittel wesentlich besser. Ich vergleich das gerne mit der Lautstärke am Radio...
LG Marion


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#23

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 15.12.2009 12:44
von Kräuterhexe (gelöscht)
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Hallo,

Danke Euch für Eure Antworten.

Ich habe mit meiner älteren Hündin die Erfahrungen gemacht,
dass es einen Unterschied macht, ob ich ein oder mehrere Globuli gebe,
es macht einen Unterschied, ob mir bei LM- oder Q- Potenzen ein, zwei oder drei Tropfen ins erste Glas fallen,
es macht auch einen Unterschied, ob ich löffelchenweise über mehrere Gläser verdünne oder aus einem Glas ausgieße und wieder auffülle.
Weniger Unterschied macht es bei ihr, ob ich 3, 5 oder 10 mal verschüttele.

Hahnemann schreibt immer wieder von Globuli in MOHNSAMENgröße und der kleinsten wirksamen Dosis /Kleinheit der Gabe die auf die individuelle Empfindlichkeit des Kranken abgestimmt sein muss. Damit meint er wohl nicht die Potenzierungsstufen?
Es soll auch Wirkunterschiede geben, je nachdem ob die homöopathischen Arzneien handverschüttelt/verrieben oder maschinell hergestellt wurden.

Meine Hündin ist, wie Jemand, der von tausend Kopien jede einzelne mit der gleichen Aufmerksamkeit liest,
während andere auf den ersten Blick erkennen, dass auf jedem Blatt dasselbe steht und sich nicht die Mühe machen, jedes einzelne Blatt anzusehen
und noch andere, die sich für bedrucktes Papier vielleicht überhaupt nicht interessieren.

Meine Frage ist jetzt, ob ein trocken gegebener Globulus möglicherweise eine kleinere Gabe ist, als ein in Wasser aufgelöster und verdünnter?

.... und - wie lässt man einen Hund an einer Arznei riechen, ohne dass er dran lecken kann?
Riechen ist doch eine kleinere Gabe, als in Wasser aufgelöst eingegeben?

Natürlich werde ich meiner Hündin schulmedizinische Medikamente geben, wenn sie sie verträgt und sie ihr Linderung geben.
ACE-Hemmer verträgt sie nicht. Entwässerungsmittel verträgt sie nicht. Vetmedin verträgt sie, - hilft aber jetzt nicht mehr weiter.
Es ist also fraglich, ob es überhaupt ein geeignetes schulmedizinisches Medikament gibt.
Sie hat auch noch andere gesundheitliche Baustellen, die ähnlich schwierig zu behandeln sind ....


LG Jutta

zuletzt bearbeitet 15.12.2009 12:47 | nach oben springen

#24

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 15.12.2009 12:48
von Günther (gelöscht)
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Gut zu wissen, dass es auch solche Erfahrungen gibt, Marion.

Ich meinte jetzt nicht ob 1 Globulus oder 5 Globuli, sondern, ob durch die Benetzung weniger Nerven die Arzneigabe evtl. milder wirkt, da 2ml Arzneiwasser ja viel mehr Nerven befruchten.

In einem früheren Thread von Dir, Marion, haben wir doch auch über die split-dose-methode gesprochen. Obwohl ilse mir meine Frage damals beantwortet hat, ist mir was unklar geblieben.
Vielleicht hat sich ein Denkfehler eingeschlichen!!

Es heisst doch, dass man 1 Gabe in viele kleine Gaben aufsplittet.
Wie können dann die nach der split-dose-methode gegebenen Gaben kleiner sein, wenn sie gleichzeitig sogar stärker, zumindest gleich wirken??
Meine Frage bezieht sich jetzt nicht auf das Klopfen, also Dynamisation bzw. Erhöhung der Potenz.

Danke schon mal und liebe Grüsse

Günther


"Wer dem Anderen sein Anderssein nicht verzeihen kann, ist weit ab vom Wege der Weisheit." (chin. Gelehrter)

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#25

RE: Verdünnen

in Allgemeines zur Homöopathie 15.12.2009 13:15
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat
Ich habe zu spät erkannt, dass die Milzzubildung, Mitralklappenendokardiose, Schilddrüsenunterfunktion, Ischiasentzündung,
der immer weiter voranschreitende Kräfteverlust, immer empfindlicherer Magen usw.,
- alles Krankheiten die sie vorher nicht hatte (bis auf den empfindlichen Magen) - Arzneimittelkrankheiten waren /sind.



Hallo Kräuterhexe,
habe ich Dich richtig verstanden, daß sich daraus nun eine tatsächliche organische Krankheit entwickelte, die Ihr (Du, die Behandler) konkret auf die falsche Mittelgabe ursächlich zurückführt? Oder vermutet man ein "nur" aufgerührtes Gesundheitsproblem, aber doch schon vorher eigen bestandenes Problem, aber eben nun in problematischerweise hervorgeholt oder verstärkt durch das/die falschen Mittel? Irgendwie ist mir das immer noch nicht klar.
Ist die Mitralklappenendokardiose das Herzproblem, das sie nun weiterhin hat?


Omnia mutantur, nihil interit - Alles verändert sich, nichts geht zugrunde

zuletzt bearbeitet 15.12.2009 13:17 | nach oben springen


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