#1

Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 17.01.2009 18:19
von Günther (gelöscht)
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Im Newsletter des Narayana-Verlag sah ich folgenden Bericht über eine prophylaktische Impfung gegen Leptospirose auf Kuba.

http://www.narayana-verlag.de/news/01_01...pirose_Kuba.php


"Wer dem Anderen sein Anderstsein nicht verzeihen kann, ist weit ab vom Wege der Weisheit." (chin. Gelehrter)
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#2

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 17.01.2009 19:01
von Medusa (gelöscht)
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Hallo Günther,

das ist ein toller Bericht! Die Massen (2.500.000), die hier prophylaktisch mit einer Nosode sowie Bachblüten behandelt wurden, hat es ja so noch nie gegeben und muß sogar Kritiker der Homöopathie verstummen lassen, da alles dafür spricht (Kosten, Infizierte usw.), außerdem ist es ja belegbar und vergleichbar mit den vorigen Jahren. Wäre die Pharma-Industrie dort vertreten gewesen (Impfungen) hätte das Bild anders ausgesehen.

So einen Bericht kann NIEMAND ignorieren!

Danke und liebe Grüße

Nicole


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Wer in kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen. (Bibel)
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#3

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 17.01.2009 20:23
von Medusa (gelöscht)
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Ich habe für die entsprechende Verbreitung gesorgt! Sowas muß publik gemacht werden!

Hahnemann meinte in den chron. Krankheiten, daß es Krankheitserscheinungen gäbe, die sich jedes Jahr ähnlich verhalten bzw. wiederholen (epidemische Fieber, Grippe u. a.), nur um etwas verändert. Er meinte, man solle sie eine Art von .......... nennen und sie nicht als schon bekannte Erkrankung ausgeben, bei der man immer das gleiche Mittel verabreiche, da sie meist um etwas verändert daher komme.

Liebe Grüße

Nicole


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#4

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 17.01.2009 22:53
von Günther (gelöscht)
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Da haben wir aber wieder die kontroverse Diskussion, ob eine Prophylaxe überhaupt möglich ist.
In der klassischen Homöopathie behandeln wir Symptome....
Dann müsste z.B. auch Arnika als Prophylaxe vor einer OP wirken.
Dem stellt sich Vithoulkas und andere klassisch arbeitende Homöopathen entgegen.

Günther fragt sich jetzt...was nun?

Anhand solch einer Studie mit 2,5 Millionen Menschen kommt man ja nicht vorbei.

LG Günther


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#5

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 17.01.2009 23:46
von Old bear • Administrator | 650 Beiträge | 650 Punkte
Hallo,

Zitat von Günther
Da haben wir aber wieder die kontroverse Diskussion, ob eine Prophylaxe überhaupt möglich ist.
...
Dann müsste z.B. auch Arnika als Prophylaxe vor einer OP wirken.
Dem stellt sich Vithoulkas und andere klassisch arbeitende Homöopathen entgegen.
An solch einer Studie mit 2,5 Millionen Menschen kommt man ja nicht vorbei.
Günther fragt sich jetzt...was nun?


Nach meiner Erfahrung ist in gewissem Umfang eine homöopathische Prophylaxe sehr wohl möglich. Bereits die alten Meister wiesen z. B. darauf hin, daß nach Stich- oder Bißverletzungen die rechtzeitige Gabe von Ledum oder Hypericum eine Tetanusinfektion verhindern kann, lange bevor irgendwelche Tetanus-Symptome auftraten. Und sie haben bei Seuchen auch prophylaktisch symptomfreie Menschen mit der Arzneimittel behandelt, welches dem Genius epidemicus entsprach. Insofern wundert mich das kubanische Ergebnis nicht; es freut mich aber sehr, daß dort, unbeeinflußt von der Macht der etablierten Pharmaindustrie, solche Ergebnisse erreicht werden können. Auch hier zeigt sich wieder einmal mehr die schon von Marx gewonnene Erkenntnis, daß der Kapitalismus mit der unumschränkten Macht der Konzerne zum Hemmschuh der Entwicklung geworden ist. Ein solches, von der Pharmaindustrie nicht manipuliertes oder unterdrücktes Ergebnis war wohl nur in einem sozialistischen Land möglich...

Zitat von Günther
In der klassischen Homöopathie behandeln wir Symptome....

Falsch. Die allopathische Schulmedizin behandelt lediglich Symptome. Wir behandeln den ganzen Menschen, wobei wir das Simillimum anhand der Gesamtheit der Symptome und der besonders ungewöhnlichen Symptome bestimmen. Das ist ein riesiger Unterschied.

Hasta la victoria siempre,
Thomas

Thomas B., Tierheilpraktiker und Klassischer Homöopath
"Manchen Menschen verbietet ihre gute Erziehung, mit vollem Munde zu reden; aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun" (Oskar Wilde)
zuletzt bearbeitet 18.01.2009 00:58 | nach oben springen

#6

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 01:19
von Günther (gelöscht)
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Hallo Thomas

Danke für Deine Antwort.

In Antwort auf:


Zitat von Günther In der klassischen Homöopathie behandeln wir Symptome....


Falsch. Die allopathische Schulmedizin behandelt lediglich Symptome. Wir behandeln den ganzen Menschen, wobei wir das Simillimum anhand der Gesamtheit der Symptome und der besonders ungewöhnlichen Symptome bestimmen. Das ist ein riesiger Unterschied.

Hasta la victoria siempre,
Thomas
In Antwort auf:



Das habe ich nicht richtig rübergebracht.

Ich wollte damit sagen, dass wir normalerweise warten bis sich Symptome einstellen, dann erst zu einem Mittel greifen dass den Symptomen am ähnlichsten ist.
Dabei dachte ich auch mehr an eine Akuterkrankung.

LG Günther


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#7

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 01:34
von Old bear • Administrator | 650 Beiträge | 650 Punkte
Lieber Günther,

dann sind wir uns ja wieder mal einig...
Ich bin halt ein unverbesserlicher Anhänger präziser Ausdrucksweise.

Gute Nacht wünscht
Thomas

Thomas B., Tierheilpraktiker und Klassischer Homöopath
"Manchen Menschen verbietet ihre gute Erziehung, mit vollem Munde zu reden; aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun" (Oskar Wilde)
zuletzt bearbeitet 18.01.2009 01:36 | nach oben springen

#8

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 01:42
von Günther (gelöscht)
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Ja Thomas,
und ich kürze (leider) manchmal meine Gedanken etwas ab, stets in der Annahme, man weiss schon was ich meine.

Auch Dir eine gute Nacht.

LG Günther


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#9

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 11:13
von Robin (gelöscht)
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Ich verstehe Vithoulkas Ablehnung z.B. bzgl. Arn vor OPs nicht.

Ich löse mit der Gabe Arn einen Impuls aus. Und zwar einen für diese Arznei spezifischen.
Dieser Impuls, z.B. einer C30 oder C200, verpufft ja nicht innerhalb 2 Stunden ins Leere. Im Gegenteil. Ohne das wir es messen können, aber sowas hält ja eine Weile.... (man denke als ein Hinweis an die Kentsche Skala......).

Findet nun die OP statt, reagiert der Körper eben anders auf die "Verletzung", als ohne vorherige Arnica - Gabe.

So mal meine ganz persönliche Theorie.

Einen schönen Sonntag allerseits!
Robin

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#10

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 11:24
von Medusa (gelöscht)
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Zitat Old bear:

Nach meiner Erfahrung ist in gewissem Umfang eine homöopathische Prophylaxe sehr wohl möglich. Bereits die alten Meister wiesen z. B. darauf hin, daß nach Stich- oder Bißverletzungen die rechtzeitige Gabe von Ledum oder Hypericum eine Tetanusinfektion verhindern kann, lange bevor irgendwelche Tetanus-Symptome auftraten. Und sie haben bei Seuchen auch prophylaktisch symptomfreie Menschen mit der Arzneimittel behandelt, welches dem Genius epidemicus entsprach. Insofern wundert mich das kubanische Ergebnis nicht; es freut mich aber sehr, daß dort, unbeeinflußt von der Macht der etablierten Pharmaindustrie, solche Ergebnisse erreicht werden können. Auch hier zeigt sich wieder einmal mehr die schon von Marx gewonnene Erkenntnis, daß der Kapitalismus mit der unumschränkten Macht der Konzerne zum Hemmschuh der Entwicklung geworden ist. Ein solches, von der Pharmaindustrie nicht manipuliertes oder unterdrücktes Ergebnis war wohl nur in einem sozialistischen Land möglich...

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Ich schließe mich dieser Meinung vollständig an. Dieses Prinzip könnte man für meine Begriffe auch bei den jährlichen angeblichen Grippe-Erscheinungen anwenden (Vogelgrippe läßt grüßen usw.). Die Kostenersparnis wäre enorm, man bräuchte nur fähige Leute, die den Genius Epidemicus richtig erfassen.

Liebe Grüße

Nicole

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zuletzt bearbeitet 18.01.2009 11:24 | nach oben springen

#11

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 20:03
von Günther (gelöscht)
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In Anlehnung an Robin´s Posting möchte ich eben die Frage aufwerfen, inwieweit eine prophylaktische hom. Gabe zur Anwendung kommen darf/kann.
Es ist mir klar, dass bei epidemischen Erkrankungen, wo der Genius ep. in ca. 80% aller Fälle durchzieht, die Prophylaxe sinnvoll ist.

Doch wenn man diese Studie liest, fragt man sich, warum dann nicht auch Arnika vor der OP?
Staphisagria oder Hypericum vor einer Zahnextraktion?
Borellia-Nosode zum Schutz vor einer Borellieninfektion?
etc. etc.

Wo fängt eine Prophylaxe an und wo hört sie auf?
Z.B. draussen regnet es und ich neige zu Erkältungen, da werfe ich vorsorglich mal Dulcamara ein....usw.usf.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Eine diese Meinung hat, der Andere wiederum eine andere Meinung, doch keiner kann eine wissenschaftliche Begründung geben.
Alles und jeder hat ja eine Frequenz.
Fragt sich zum einen, wie lange so ein Reiz im Organismus verbleibt, zum anderen frage ich mich, wie kann überhaupt -z.B. Borellia-Nosode- überhaupt wirken, wenn prophylaktisch gegeben gar keine Empfänglichkeit vorhanden ist.

Dieser Studio zufolge funktioniert es aber doch, dann müsste es aber auch bei all den anderen Erkrankungen prophylaktisch wirken.

Mir fehlt es hier etwas an Logik und ich wäre euch dankbar, wenn ihr mein Gehirn durchlüften könntet.

Danke im vorraus und liebe Grüsse

LG Günther


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#12

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 20:45
von Frank • Administrator | 1.759 Beiträge | 2023 Punkte

Eine Operation ist eine Operation. Der Schnitt bzw. der Eingriff passiert erst dann, wenn er geplant wurde. Vor dem Eingriff ist vor dem Eingriff. Die Affektion tritt erst mit oder nach dem Eingriff ein.

Eine Infektion, also ein Virus oder ein Bakterium ist bereits im Körper aktiv "bevor" der Patient die ersten Anzeichen einer Erkrankungen bemerkt.

Von daher kann es bei einer vorsorglichen Impfung mit einer Nosode zu einem großen Erfolg kommen ohne das diese mit der Aussage von Vithoulkas kollidiert.

LG
Frank


"Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten." (Abraham Lincoln)
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#13

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 21:08
von Günther (gelöscht)
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Hallo Frank

Danke für Deine Antwort.

In Antwort auf:


Eine Operation ist eine Operation. Der Schnitt bzw. der Eingriff passiert erst dann, wenn er geplant wurde. Vor dem Eingriff ist vor dem Eingriff. Die Affektion tritt erst mit oder nach dem Eingriff ein.
In Antwort auf:



Das leuchtet mir ein.
In Antwort auf:

Eine Infektion, also ein Virus oder ein Bakterium ist bereits im Körper aktiv "bevor" der Patient die ersten Anzeichen einer Erkrankungen bemerkt.
In Antwort auf:



Bei dieser Studie wurde diese hom. Impfung jedoch geraume Zeit vor Ausbruch einer Leptospirosenerkrankung gegeben.
Deine Aussage würde daher beinhalten, dass diese grosse Zahl an Nicht-Erkrankungen darauf zurückzuführen sind, dass diese Menschen die Leptospirose schon in sich gehabt hätten.
Daher wäre jegliche homöopathische Impfung "nonsens".
Lediglich wenn der Virus bzw. Bakterium schon aktiv ist.

Ich frage mich, ob sich dies mit dieser Lepto-Studie in Einklang bringen lässt, oder ob dieser Reiz (auch wenn keine Empfänglichkeit vorhanden ist) nicht doch evtl. eine Zeit im Organismus verbleibt und somit auch ohne Empfänglichkeit prophylaktisch wirken kann.

LG Günther


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#14

RE: Homöopathische Leptospiroseimpfung

in Allgemeines zur Homöopathie 18.01.2009 21:34
von Frank • Administrator | 1.759 Beiträge | 2023 Punkte

Zitat von Günther

Ich frage mich, ob sich dies mit dieser Lepto-Studie in Einklang bringen lässt, oder ob dieser Reiz (auch wenn keine Empfänglichkeit vorhanden ist) nicht doch evtl. eine Zeit im Organismus verbleibt und somit auch ohne Empfänglichkeit prophylaktisch wirken kann.
LG Günther


Nun das scheint auch eine Möglichkeit der Wirksamkeitserklärung zu sein. Eine Kunstkrankheit kann durch mehrfache Gabe eines Mittels auch am Gesunden zu Symptomen führen. Liegt der Reiz höher als das eventuell eintretende Agens verpufft dessen Wirkung. Das wäre wie im U Boot Krieg wo die Entfernung zum herannahendem Torpedo verkürzt wird. Er explodiert nicht sondern zerschellt am Ziel.

LG
Frank


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