#1

BIN ERSCHÜTTERT

in Allgemeines zur Homöopathie 26.11.2008 22:26
von Medusa (gelöscht)
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Ulla
Moderator Geschrieben am 22.04.2006 23:39


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Hört euch DAS mal an:

"Meine Tochter hat vor 15 Monaten mehrmals Opium in C 200-Dosis bekommen, um ein Trauma zu behandeln. Offenbar war das Mittel falsch gewählt und überdosiert : Es kam zur Arzneimittelprüfung, die bis heute nicht abgeklungen ist. Es wurde zu spät versucht, zu antidotieren. Sie bekam viele Mittel gegen die Symptome, die sämtlich keine Wirkung zeigten. Nun bekommt sie seit Monaten Sulfur zum Ausleiten in diversen Potenzen - es gab eine ganz leichte Besserung, doch immer noch spricht sie kein Wort, lebt verwahrlost in einer Traumwelt, nimmt nicht mehr am Leben teil.
Was kann ich noch tun, um ihr zu helfen ?
Ein erfahrener Homöopath sagte lakonisch "ja, da wird man verrückt von" - aber ein Gegenmittel wusste er auch nicht. Von all den HPs, die ich aufgesucht habe, habe ich Meinungen gehört von "oje, das geht ja voll auf die Psyche" bis "sowas gibt es nicht, das ist was anderes". Aber da ist nichts anderes, man konnte die Wirkung des Opium ja täglich vor Augen sehen und mitansehen, wie das Kind verfiel.
Hat irgend jemand so etwas schon mal erlebt und gibt es einen Weg, da wieder rauszukommen?"

Hier gefunden:

http://www.forumromanum.de/member/forum/...1896&threadid=2


Ulla

In Antwort auf:
Hallo, Ulla,
hört sich echt gefährlich an! Da sag' noch mal einer, die Mittel wären wirkungslos ...
Aber ich mene schon, das man da was machen kann: Vorhandene Symptome repertorisieren. Da wird zwangsläufig Op an erster Stelle sein. Dann die in der Rep am dichtesten dran liegenden Mittel angucken.
Trotzdem ...
Grüße, ilse

In Antwort auf:
Ich bin bei solchen Horrorgeschichten z.Zt. sehr skeptisch.
In den letzten Wochen mehren sich in den verschiedensten Homöopathieforen die Beiträge über die Gefahren von Hochpotenzen, Arzneimittelprüfungen etc. Das klingt immer alles sehr gefährlich und dramatisch. Der Verfasser ist in aller Regel ein neuer User, der auch noch von 1-2 weiteren neuen Usern in seinen Ansichten unterstützt wird.
Niemals wird die Wirkung der Homöopathie in Frage gestellt (das wäre ja auch viel zu plump), immer nur wird sympathieheischend über die soo gefährliche Seite der Homöopathie geschrieben.

Welcher Homöopathiepatient würde da nicht aufhorchen?
Das schafft große Verunsicherung.

Vielleicht liege ich völlig falsch - aber mir kommt das alles sehr merkwürdig vor!

VG Medi

In Antwort auf:
Hallo Medi,

auch ich bin gerade bei solchen Berichten immer sehr skeptisch. Es gibt zwar in der MM Warnungen für einige Mittel, was die Gefahr einer Prüfung angeht. Bei diesen sollte nicht allzu häufig wiederholt werden. Doch was heißt schon all zu oft oder gar zu hoch? Ich denke da immer an die Inder die eine C 1.000 sogar stündlich verabreichen, bis eine Änderung eintritt. Das ist also alles irgendwie ein dehnbarer Begriff. Ich denke das zu einem dauerhaften Schaden i. d. R. schon eine sehr lange Zeit der Mittelwiederholung nötig ist.

LG
Frank

In Antwort auf:
Genau dieser Opium-Prüfungs-"Fall" kursierte unlängst tatsächlich in einem andern Forum (dem der HZ) - interessanterweise von einer bis dato unbekannten posterin. Da wurde die phantastischste und unglaublichste Fallbeschreibung die ich jemals gelesen habe dargestellt. Auch das posting auf das Ulla verlinkt hat, ist mehr als unglaubwürdig, vor allem die angeblichen, konzentriert inkompetenten Aussagen der Theraputen dazu müssen einen stark zweifeln lassen.

Was sind das nur für Ausgeburten der gestörten Lebenskraft die Menschen so was schreiben lassen...;-)

LG,
Susi

In Antwort auf:
Die Geschichte hat ein Ende gefunden:

Hallo an alle, die unser Opium-Problem mitbekommen haben: Nach einer Fehlbehandlung mit Opium C 200 (zu häufig) verfiel meine Tochter in den Zustand der AMP. Dieser Zustand hielt fast 2 Jahre an. Sämtliche Versuche, sie mit homöopathischen Mitteln zu heilen, schlugen fehl. Verzweifelt suchte ich in der gesamten Szene nach Hilfe, habe mehrere HPs konsultiert.
Dann endlich hatte ich die Idee, meiner Tochter Fußbäder mit Teebaumöl zu machen.
Innerhalb von 2 Tagen war sie wieder ganz genau wie früher ! Es war wie eine Explosion ! Sie redet und lacht und hat die gleichen Ansichten wie vor dem Opium ! - Nur : Es fehlen ihr jetzt fast zwei Jahre ihres jungen Lebens.
WARUM musste ich als Laie selbst auf die Idee kommen ?
WARUM hat sich keiner dieser Experten die Mühe gemacht, an solch einfache Lösung zu denken ? Es wurde nur wild experimentiert.
Zwei Jahre ihres Lebens hat mein wundervolles Kind der Homöopathie geopfert.
Ich hoffe sehr, dass solch ein Fall nicht zu häufig auftritt. Und - wie bei mir - unter den Tisch gekehrt wird. (nö, gibt es nicht ...)
So glücklich ich jetzt auch darüber bin, dass mein Kind endlich wieder "normal" ist, ich werde im Leben kein Globuli mehr anrühren ....
Und ich schätze, da besteht noch jede Menge Aufklärungsbedarf, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Fragen habe ich jetzt keine mehr ....
A.


Warum sollte sich jemand so etwas ausdenken? Langeweile?
Ich denke mal nicht. Zumal der Schreiber auch noch seine Mail-Adresse im Forum angibt...

http://www.forumromanum.de/member/forum/...1896&threadid=2

LG
Ulla

In Antwort auf:
Darf ich fragen, was das Fußbad in Teebaumöl bewirken soll?

LG
Frank

In Antwort auf:
Vielleicht hat Teebaumöl antidotiert?
Ich weiss es doch auch nicht.

LG
Ulla

In Antwort auf:
Hallo zusamen
Ich will mich nicht zu weit zum Fenster hinaus lehnen (besonders nicht nach meinem letzten Posting), aber ich kenne ANITA von vielen Foren in denen ich herumgestöbert habe.
Ich weiss von zwei Foren, die ihr Hilfe angeboten haben, aber natürlich nicht über das Forum.
Danach hörte man nichts mehr von ihr!
Ausserdem wurde kurz nach Einzug von ANITA in ein Forum, das Forum täglich attackiert.
Ich persönlich glaube diesen Bericht nicht. Unter anderem hatte sie trotz Hinweis von dem Forenleiter weiter versucht ihre Geschichte öffentlich zu machen.
Wie gesagt, meine ganz persönliche Meinung.

Liebe Grüsse Günther

In Antwort auf:
Du liegst ganz richtig, Günther: das ist garantiert ein Fake.
Soweit ich weiß, hat keiner von den Homöopathen, die sich mit dem Fall befaßt haben, die Tochter je gesehen. Behandlungsvorschläge wurden von der Mutter abgelehnt usw.
Grüße, ilse

In Antwort auf:
Da bin ich ja froh, dass mir zu dem Teebaumöl nicht ganz alleine nichts vernünftiges eingefallen ist.

@Günther: "Nun vergiss mal Dein letztes Posting. Thomas hat schnell reagiert und das was Du nicht bedacht hast weggeixxxxt. Eine solche Aussage hätte jeder treffen können, ohne sofort an die Konsequenzen zu denken.

Ich halte den Fall nach wie vor für einen Fake, der durch die Teebaumgeschichte noch getoppt wird. Aber vieleicht liegen wir ja alle falsch und es stimmt.

Wir werden es wohl nie erfahren.

LG
Frank

In Antwort auf:
Eine Mailadresse ist für mich kein Beweis. Ich glaube weiterhin an einen Unruhestifter.

Aber: Teebaumöl antidotiert tatsächlich. Meine Tochter hat als Kleinkind eine 10ml Flasche Teebaumöl auf den gefliesten Badezimmerboden geworfen. Es hat tagelang penetrant gestunken und die Wirkung des Carcinosinums hörte schlagartig auf.

Viele Grüße
Medi

In Antwort auf:
Hallo
Ich habe sicherlich insgesamt 20 Posting von dieser Anita H. gelesen und sie hat immer nur gegen die Homöopathie gewettert. Gleichzeitig lies sie aber keine Möglichkeit aus sich zu publizieren.
Hilfe wurde kategorisch abgelehnt.
Einmal mutierte ihr Kind zum Junkee das andere mal zum Zombie und später einmal wer weiss zur Waschmaschine.
Wenn wirklich nur ein Teil von dieser Geschichte wahr ist, dann müsste die Mutter dringend in Behandlung, da sie offenbar nicht damit klar kommt, dass ein Kind sich im laufe der Zeit verändert und andere Interessen hat.
Anfangs dachte ich schon an Schizophrenie und zwar bei der Mutter.

Wenn natürlich eine psychische Krankheit bei ihrem Kind vorliegt, kann eine Gabe Opium C200 schon etwas auslösen, eben wenn es auf ein erkranktes Terrain trifft.
Aber dann hätte es ""lediglich"" einen Zustand hervorgerufen der eh in dem Kind geschlummert hat und zu behandeln gewesen wäre.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Therapeuten und Homöopathen keinen Schimmer gehabt haben.

Mein Hund bekam mal bei der Entfernung eines Zungenpapilom (was natürlich nach 4 Monaten wieder da war) eine intramuskuläre Betäubung aus der er nach 8 Stunden immer noch nicht richtig da war. Er konnte nicht einmal den Kopf richtig heben.
Die Tierärztin meinte, ich solle noch warten.
Nach der 9. Stunde gab ich ihm Opium C200 und 10 Minuten später war es schon viel besser. Nach einer Stunde wiederholte ich die Gabe und ruckzuck stand er auf allen Vieren.

Ich danke "OPIUM".

Eine Bekannte aus Basel (ältere Dame) nimmt es immer wieder gerne in der C12 wenn es mit der Toilette nicht klappt. Sie schwört darauf.

Beste Grüsse Günther

In Antwort auf:
Hallo,
ich kann mich den Einschätzungen nur anschließen.
Auch ich halte "Anita H." für einen Troll und die Story für einen fake. Laßt Euch von sowas nicht verdrießen!
LG
Thomas

In Antwort auf:
Hallo,

Ich schließe mich Günther, Medi, Frank, Susi und Thomas an.

Das ganze klingt nicht glaubwürdig. Opium in der C200 ist was anderes als Opium pur. "Verwahrlost leben in einer Traumwelt" kann nur zweites bewirken.

In Antwort auf:
Ok

Fast hätte ich es geglaubt. Sorry für die Unruhe hier.

Blauäugige Grüsse
Ulla



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