#1

Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 10.03.2014 16:13
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Hi an Alle :-)

dies ist nun auch mein erstes Posting, ich bin seit ca zehn Jahren in homöopathischer Behandlung mal mehr, mal weniger erfolgreich.
Ich habe in dieser Zeit drei Therapeuten durchlaufen, bin nun beim vierten und habe nun erstmals etwas gefunden, das mir zu helfen scheint.
Leider gehen die Meinungen (vermutlich aufgrund weitreichender Interpretationsmöglichkeiten für Hahnemanns Lehren auf diesem Gebiet)
weit auseinander, sodass ich nun mal hören möchte, wie hier im Forum mit dem Thema Q/LM Potenzen umgegangen wird bzw. wie sie Anwendung
finden. Mir ist zwar klar, dass Anwendung sehr vom individuellen Fall selbst abhängt aber so ein paar grobe Missverständnisse würde ich
für mich gerne ausräumen, einfach, weil sich je mehr ich über Q/LM Potenzen lese, desto mehr Fragen ergeben sich..
Und ich habe erstmals das Gefühl, dass mein Befinden wirklich nun von meinen "Gaben" abhängt und nicht nur davon, wie lange ich etwas auswirken lasse.

Ich hoffe, ein paar von euch haben viele Erfahrungen damit gemacht, würde mich freuen und natürlich weiterbringen! :)
Beste Grüße! :-)

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#2

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 12.03.2014 21:43
von Wolfi | 754 Beiträge | 1230 Punkte

Zitat von Michael74 im Beitrag #1

Und ich habe erstmals das Gefühl, dass mein Befinden wirklich nun von meinen "Gaben" abhängt und nicht nur davon, wie lange ich etwas auswirken lasse.




Hallo Michael,
erstmal ein herzliches Willkommen! :-)

Den Satz oben verstehe ich nicht so ganz, kannst Du vielleicht erläutern, was genau Du damit meinst?

Ich selbst habe LM Potenzen eine ganze Zeit lang so verwendet (so verordnet bekommen), daß ich Besserungen und Rückspulungen usw. abwarte, das Mittel also immer auswirken ließ vor einer Wiederholung. Erst bei einer der mehr aktuellen Verordnungen war es mal so, daß ich es mehr oder weniger "einfach täglich" genommen habe. Da war aber auch keine so extreme Wirkung, die ein Abwarten für eine weitere Einnahme für mich auch angezeigt hätte, wie z.B. eine heftige Rückspulung oder sowas.
Ich gehe da eigentlich sehr individuell vor, bzw. meine Homöopathin. Also immer nach dem momentanen Zustand etc.

LG, Wolfi


Nihil fit sine causa - Nichts geschieht ohne Grund

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#3

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 15.03.2014 11:27
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Hallo Wolfi,

mit meinem Satz meinte ich Folgendes: Zu C-Potenz Zeiten nahm ich ja immer eine Einzelgabe und lies diese dann mehrere Wochen, manchmal auch n ganzen Monat auswirken. Manchmal spürte ich die Wirkung schon am ersten Tag ohne Verschlimmerung, manchmal tat sich nur ein bischen etwas, manchmal ging es mir nur schlechter damit. (Es stellte sich heraus, dass ich den Fehler machte und bei der Wiederholung einer C200 bspw. diese nochmal genau so nahm in Purgabe wie beim ersten mal, sie also nicht veränderte über Dynamisierung; das wurde mir erst klar mit Umstieg auf die Q Potenzen, die man ja quasi täglich durch die Schüttelschläge verändern muss.) Außerdem bekam ich viele verschiedene Einzelmittel, die zwar alles hier und da etwas Positives bewirkten, an meinem Grundproblem jedoch nichts taten.

Jetzt, nun bei den Q Potenzen, habe ich auch eine ganze Weile erstmal herumexperimentiert. Ich hatte zwar genaue Angaben von meinem HP, die auch wenn man sie mit den gängigen vergleicht, stimmen (das Abgießen, um die Schüttelschläge zu ermöglichen, das Schütteln selbst, die Wasserglasmethode usw) aber wie du auch, begann ich (nachdem ich auch wieder viel (zu viel) im Netz gelesen hatte, die Gaben nach Befinden zu nehmen, d.h. die Besserung abzuwarten und dann erst wieder zu nehmen, wenn es mir wieder schlechter ging. Irgendwie ging es dadurch aber nicht wirklich vorwärts. Ich hatte das Gefühl, dass die erste Gabe einer Q Stufe noch super wirkte, die nachfolgenden immer schwächer wurden.
Dann bestellte ich mir viel Literatur zum Thema und musste genau von diesem Problem lesen, das ein Patient einem HP (dessen Skript ich gerade las) berichtete. Die Antwort und seine Erfahrungen zeigten, dass es sich als Fehler heraustellen kann, auch eine Q Potenz tagelang auswirken zu lassen. Man kann dies zwar tun, allerdings muss man die Gabe dann auch wirklich auswirken lassen, sie arbeitet dann ebenso wie z.B. eine C200. Eine Woche später dann weiterzunehmen ist wie eine C200 einmal/Woche zu nehmen. Er empfahl Q Potenzen also nur für die tägliche Einnahme. Dort steht auch seitenweise genau drin, wieso die tägliche Einnahme bei Q Potenzen (abgesehen von der Dynamisierung) keine Verschlimmerungen provoziert. Das würde aber nun hier den Rahmen sprengen.

Seit ich also die Q Potenzen wieder täglich nehme und auch 3 Tropfen in ein Glas (statt 1 Tropfen aus Angst) tropfe, sowie immer die gleiche Anzahl von Schüttelschlägen vornehme, klappt es etwas besser. (ich dachte zunächst, Hahnemann meint mit seiner Forderung: "... sobald man aber die folgende Gabe jedesmal in ihrer Potenz um etwas abändert, das ist, etwas höher dynamisiert..", dass auch die Anzahl der Schüttelschläge jeden Tag anders sein muss, bzw. von dem vorhergenden Tag und dem folgenden Tag etwas abweichen muss.)

Trotzdem stelle ich immer noch fest, dass ich die deutlichste Besserung immer dann habe, wenn ich eine neue Q Stufe beginne. Je länger ich sie dann nehme, desto schwächer wird die Verbesserung. Ich will nicht sagen, dass ich nicht von der Arznei profitiere aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es schneller ginge, wenn ich auch die Q Stufen schneller wechseln könnte. Ja, okay ich gebe zu Ungeduld und Homöopathie passen schlecht zusammen aber deshalb bin ich ja schon bei den Q Potenzen ;-)
Eingestiegen bin ich mit der Q 6, die wirkte eine Zeit lang top, so nach der 12, 13 Einnahme ging es irgendwie nicht mehr vorwärts. Statt dann aber die nächste Q Stufe zu nehmen, testete ich kinesiologisch aus, welche Q Stufe (ich hatte von früheren Tests noch bis zur Q 18 alles hier) bei mir am ehesten angezeigt ist (diese Muskel und Balancetests machte ich auch schon bei den C Potenzen und fuhr immer gut damit). Jetzt war Q15 angezeigt. Ich gebe zu, ein großer Sprung aber ich verließ mich darauf und es klappte. Keine Verschlimmerung und es ging mir wieder top wie zu Beginn der Q6. Jetzt nach der 15. Einnahme merke ich so langsam schon wieder, dass etwas neues herkönnte...

Lg, Michael


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#4

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 15.03.2014 11:33
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

p.s. vielleicht wäre es noch wichtig zu sagen, dass meine Q Potenzen, die ich hier habe, auch noch Schüttelschläge von vor einem Jahr (als ich sie zum ersten mal testete) enthalten. Vielleicht versteht
man so eher, warum ich nicht schön brav von Q Stufe zu Q Stufe wandere. Ich denke mit diesen kinesiologischen Tests, habe ich am ehesten die Möglichkeit, dass mir mein Körper zeigt, was genau
(oder was am ehesten) er nun braucht.


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#5

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 15.03.2014 21:53
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Hallo, Michael,
die Anzahl der Schüttelschläge einer Potenzstufe spielt schon auch eine Rolle. Normalerweise reicht z. B. eine Potenz bei jeweils 5-maligem Schütteln pro Gabe etwa 14 bis 17 Tage. Dann hat sie insgesamt 70 bis 85 Schüttelschläge abbekommen und man muss zur nächsten Potenz übergehen. So mache ich das und bin bisher damit gut gefahren.
Der Übergang soll möglichst nahtlos sein, deswegen würde ich auch keine schon irgendwann früher geschüttelte Potenz verwenden.
Guck mal hier: http://www.narayana-verlag.de/homoeopath...1Einleitung.pdf
Seite 31.
LG ilse


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#6

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 15.03.2014 22:00
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Hallo Ilse,

herzlichen Dank für den Link, den hatte ich auch schon vor einiger Zeit in die Finger bekommen ;-) habe so ziemlich alles, was man unter den ersten 100 Ergebnissen zu Q Potenzen auf Google kriegt, zerlesen ^^
Im Grunde, ist das auch richtig denke ich, da ich aber ja immer z.B. von Q 6 auf Q9, auf Q12, Q15 (etc) also in Dreierschritten erhöhe, verträgt jede Q Stufe bei mir schon ein paar Schläge mehr. So wie ich
alles bisher verstanden habe, sollte das die Problematik umgehen.

Wie seht ihr das denn mit Zwischenmitteln (z.B. einmalig eine C200) während einer Q Therapie?
Und: Ich habe gelesen, dass bei täglicher Q Einnahme, die Schüttelschlaganzahl von 8 ganz gut sein soll, weniger als 2 dürfen es nicht sein, ab 12 wird es haarig bzw. sehr stark. Wie sind denn da eure
Erfahrungen? ich habe das Gefühl unter 6 tut sich bei mir gar nichts..


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#7

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 16.03.2014 11:32
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Hallo, Michael,
natürlich kann jeder selbst experimentieren, um "seine" optimale Reaktion herauszufinden. Wenn man keine richtig schlimme Krankheit hat, haut einen das auch nicht um. Aber in ernsten Fällen kann das dramatische Wirkungen haben. Du setzt ja mit einer Gabe Q einen Reiz, darauf reagiert der Organismus, dann - bevor die Wirkung nachlässt - der nächste Reiz, so dass er schrittweise auf ein höheres Niveau kommt. Man nimmt ja die Tabletten vom Doc auch nicht alle auf einmal ein, sondern über den Tag verteilt, um ein ständiges Auf und Ab zu vermeiden.

Zwischenmittel: Wie meinst du das? Wenn während einer chronischen Behandlung z. B. eine akute Krankheit auftritt? Dann muss man erstmal prüfen, ob es eine Heilreaktion/Rückspulung ist oder tatsächlich eine akute Krankheit, die mit der chronischen KH nichts zu tun hat. Das erkennt man daran, dass ganz neue Symptome auftreten, die im AMB nicht genannt sind und die man vorher auch noch nie hatte. In eine Heilreaktion reinzupfuschen, wäre natürlich ungünstig. Denn dann weiß man zum Schluss nicht mehr, was überhaupt von was kommt.

Also ich schüttele zum Einstieg 5x und nehme beim 1. Mal auch nur eine kleine Menge zum Testen. Wenn das gut vertragen wird, gehe ich höher in der Menge, nicht in den Schüttelschlägen.
LG ilse


zuletzt bearbeitet 16.03.2014 11:34 | nach oben springen

#8

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 16.03.2014 18:43
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Ach Mensch, diese Q Therapie ist Himmel und Hölle zugleich. Es gibt Tage, an denen scheint die Gabe perfekt zu sein und Tage, an denen ich scheinbar irgendwas falsch mache.

Mit Zwischenmittel meinte ich Mittel, die gut mit anderen Mitteln harmonieren. Im AMB steht ja beispielsweise: "Y folgt gut auf Z" Und wenn ich früher noch zur C Potenz Zeiten verschiedene Mittel bekam,
mein Therapeut sagte z.B. immer: "diesmal ist XY angezeigt." Und für das bestimmte Symptom, sei es auf körperlicher Ebene oder auf geistiger hat XY dann auch gepasst. Und wenn ich nun mein Konstitutionsmittel
als Q kontinuierlich einnehme und merke, dass etwas durchkommt, worauf früher XY gut geholfen hat (gleichzeitig aber die Beschwerden, die mein Konstitutionsmittel auffangen soll noch da sind, also kein Mittel-
wechsel angezeigt ist), dann sagt mein Therapeut, könne man durchaus eine C200 von XP zwischenschieben und die Q Schiene währenddessen einfach weiterfahren.

Das habe ich gestern getan, fühle mich heute aber ehrlich gesagt ziemlich schlecht. Gut vielleicht eine typische C200 Erstverschlimmerung. Ich habs aber extra nicht pur sondern verdünnt genommen, um zu verhindern, dass der
Impuls derselbe ist, wie beim letzten mal vor 3 Monaten.

Die Sache macht mich mürbe so langsam. Irgendetwas mache ich falsch. Die allererste Einnahme von meinem Konstitutionsmittel in der Q6: die war phantastisch! darauf habe ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt. Das war der Moment,
als ich (nach zwischenzeitlichem Zweifel ob ich das richtige Mittel habe) wusste: Das ist mein Mittel! Aber jetzt... :-(
Man sollte doch erwarten dürfen, dass mit steigender Therapiezeit die Erfolge spürbarer werden. Aber ich habe seit Jahren Rückschläge. Immer und immer wieder.

Bei Hahnemann steht: "...eine zweite, an Dynamisation ganz gleiche, unveränderte Gabe derselben Arznei..." > ist schlecht würde man heute schreiben. "nun kann der Kranke durch eine solche unabgeänderte Gabe nur noch anders krank,
im Grunde nur kränker werden als er schon war,..." und "aber bei Modificierung jeder Gabe in ihrem Dynamisationsgrad, .., findet kein Anstoß statt, selbst bei öfterer Wiederholung der Gaben, und wäre die Arznei auch noch so hoch, mit noch so vielen Schüttelschlägen potenziert worden."

Heißt das im Umkehrschluss nicht auch, dass man genausogut 10x eine Q6 nehmen könnte, um dann zur Q 9 zu springen, wieder 10x nehmen, Q12? Denn die Q Stufen unterscheidet ja nur die Anzahl der Schüttelschläge (>"und wäre die Arznei noch so hoch..") Warum dann fließende Übergänge? Und: Warum gehen manche Therapeuten die Q Reihe rückwärts? Okay, Hahnemann sagt, der Dynamisationsgrad muss immer verschieden sein. Ist er beim Rückwärts gehen ja auch. Aber Hahnemann sagt auch: "sobald man aber die folgende Gabe jedesmal in ihrer Potenz um etwas abändert, das ist, etwas HÖHER dynamisiert,..." Und dann ist das Rückwärtsgehen doch Unsinn, oder nicht?

In deinem Abschlusssatz sagst du, dass du bei gutem Vertragen höher in der Menge gehst, nicht in den Schüttelschlägen. Das habe ich auch schon oft gelesen. Was ich daran aber nicht verstehe. Man verdünnt ja in Wasser, damit die Arznei stärker wird, also mehr Nervenendigungen im Mund erreicht werden. Das ist mit in Wasser gelöster Arznei besser machbar als mit den Kügelchen. Aber: wo ist der Unterschied von 1 Teelöffen zu 2 Teelöffeln? Mann erreicht doch mit einem Teelöffel ebenso viel "Mundraum" als mit zweien. Oder ist das zu laienhaft gedacht.

Ich hoffe, meine Fragen klingen nicht zu spitzfindig. Aber ich habe tatsächlich das Gefühl, dass es bei mir an irgendeiner Kleinigkeit hängt. Wenn eine Gabe super ankommt, und die nächste gar nicht bzw. die ersten Gaben einer Q Stufe einen richtig vital werden lassen und je öfter man es nimmt, desto mehr gehts wieder Richtung Anfangszustand. So fühlt es sich jedenfalls an.. ich bin ratlos.. :-(

Sorry für den Roman.. vielleicht magst du Ilse oder jeder der das liest und etwas beitragen kann antworten, ich wäre echt dankbar. Und wenns nur ein Satz zu jeder Frage ist.. ;-)

viele Grüße!


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#9

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 16.03.2014 18:43
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

p.s. sorry für die intelligente Formatierung.. :-/


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#10

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 16.03.2014 23:18
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

p.p.s. "Also ich schüttele zum Einstieg 5x und nehme beim 1. Mal auch nur eine kleine Menge zum Testen. Wenn das gut vertragen wird, gehe ich höher in der Menge, nicht in den Schüttelschlägen."

> oder meinst du damit, dass du einen Tropfen mehr ins Glas tropfst? Wenn nicht: ginge das denn? Statt die Einnahmemenge per Teelöffel zu erhöhen..


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#11

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 18.03.2014 13:26
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Zitat
> oder meinst du damit, dass du einen Tropfen mehr ins Glas tropfst? Wenn nicht: ginge das denn? Statt die Einnahmemenge per Teelöffel zu erhöhen..



Nein, die Tropfenanzahl im Glas erhöhe ich nicht, sondern die Einnahmemenge, also z. B. statt 1/2 TL einen ganzen . Mehr braucht es normalerweise sowieso nicht.


zuletzt bearbeitet 18.03.2014 14:22 | nach oben springen

#12

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 18.03.2014 14:20
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Zitat
Ach Mensch, diese Q Therapie ist Himmel und Hölle zugleich. Es gibt Tage, an denen scheint die Gabe perfekt zu sein und Tage, an denen ich scheinbar irgendwas falsch mache.



Hmmm ... du denkst aber schon dran, dass es im Laufe der Behandlung immer wieder Hochs und Tiefs gibt. Das gehört dazu, weil der Organismus Symptome immer mal wieder nach oben bringt, um sie irgendwann ganz heilen zu können. Dafür hat er seinen eigenen Rhythmus, der nicht unbedingt mit unseren Wünschen übereinstimmt - dem ist vielleicht dieser widerliche Pickel auf der Nase oder der Raucherhusten erstmal egal. Außerdem kommen ab und zu auch mal Symptome der Arznei mit hoch, die man vorher gar nicht hatte, was aber nicht tragisch ist, denn die verschwinden ziemlich flott von selbst wieder.

Das ist kein Grund, ein Zwischenmittel einzunehmen, damit störst du nur den Heilvorgang.

Rückwärtsgehen in der Potenz: Echt - sowas wird gemacht? Das kann doch nicht sein. Denn je höher die Potenz, um so umfassender wirkt sie. Ich geh doch nicht auf den vorherigen, niedrigeren Level zurück.
Was anders ist es, wenn ich z. B. mit einer Q 12 eingestiegen bin und heftige Symptome kriege, dann überfordert mich die Potenz und ich gehe vielleicht auf die Q6, um die Heilung langsamer aufzubauen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Mittel überhaupt passt, meist liegt es nämlich gar nicht an der Potenz.

Zitat
sagt mein Therapeut, könne man durchaus eine C200 von XP zwischenschieben und die Q Schiene währenddessen einfach weiterfahren.



Es gibt tatsächlich Fälle, in denen zwei verschiedene Krankheiten nebeneinander bestehen und sich abwechseln. Ob das so ist merkt man daran, dass sich nicht nur die Symptome verändern, sondern vor allem die Modalitäten. Dass z. B. der Kranke plötzlich stark friert, während ihm vorher alles zu warm war, oder dass sich die Zeit der Beschwerden verändert usw. Aber um das herauszufinden, darf man nicht gleich ein anderes Mittel einnehmen, sondern man wartet, ob dieser veränderte Zustand anhält oder nur mal ein kurzes Aufflackern war. Sonst hat man nix wie Durcheinander und irgendwann reagiert auch der Organismus chaotisch. Genauso wenn man während einem Zwischenmittel, ob C200 oder sonstwas, die Q weiterlaufen lässt.

Ich glaube fast, in so einem Chaoszustand bist du jetzt. Ich würde an deiner Stelle mal längere Zeit gar nichts einnehmen und abwarten, bis sich wieder ein deutliches Symptombild aufbaut.
LG ilse


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#13

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 20.03.2014 17:48
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Herzlichen Dank Ilse für die umfassenden Antworten!!


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#14

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 21.03.2014 13:45
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Liebe Ilse,

ich habe eine interessante Beobachtung gemacht. Nachdem die letzten Tage sehr deprimierend waren, da es mir nach dem Zwischenmittel sehr schlecht ging und ich auch mein Konstitutionsmittel ein paar
Tage pausiert habe, war heute morgen so ziemlich die schlechteste Phase meiner Symptomatiken. Da es mir durch Nichteinnahmen bzw. Pausen, um wieder Klahrheit zu erlangen nie wirklich besser ging,
blätterte ich nochmals in meinen Aufzeichnungen und stoß erneut auf die Tatsache, dass die besten Tage/Phasen immer dann waren, wenn ich einen Potenzwechsel (nach oben, z.B. von der damaligen
C200/M,XM auf die Q6, dann auf die Q15) machte.
Am deutlichsten jedoch bei den Q Einnahmen (bei den C Potenzen war der Wechsel durch heftige Erstverschlimmerungen gekennzeichnet). Ungeachtet der Tatsache, dass auch mein Q Sprung von der
höchstens 15x verschüttelten Q6 auf die Q15 (die ja kinesiologisch besser testete als die Q9 oder Q12) groß war und laut Theorie zu groß sein müsste, ging es mir auf die Einnahme genau (quasi 1 Stunde später)
supertiptop!
Mit jedem Verschütteln dieser Q Stufe verkleinerte sich die Besserung nach meinem Empfinden (oder es lag an der Dosierung bzw der zu frühen oder zu späten Wiederholung.)

Jedenfalls: Nachdem es mir nun die letzten Tage echt scheußlich ging und ich mir heute nochmals meine Unterlagen durchlas, fasste ich Mut und nahm eine (noch unverschüttelte, da neue) Q 18
meines Konstitutionsmittels. Was soll ich sagen.. es ist jetzt fast zwei Stunden her und meine Probleme bessern sich so deutlich, dass sie fast komplett verschwunden sind.

Diese Beobachtung halte ich für sehr wichtig, da ich diesen Effekt ja nunmal reproduzieren kann. Die Frage ist nur, was soll ich daraus schlussfolgern?

Komme ich vielleicht nur voran, wenn ich mich viel schneller in den Q Stufen nach oben bewege, wie vorgeschrieben? Es heißt doch immer, dass in der heutigen Welt, die schädlichen
Einflüsse (Computer, Handynetze, Telefon usw..) auf den menschlichen Körper viel heftiger sind als noch zu Hahnemanns Zeiten. Vielleicht liegt der Hund hier begraben?

Ich weiß es einfach nicht. Ich habe zwar viel an Erfahrungen gemacht mit Homöopathie aber meine guten Phasen waren meistens durch Zufallsgaben entstanden, nicht weil
ich so vorging, wie es überall geschrieben steht..

Ich würde mich freuen, nochmals deine Meinung dazu zu hören :) vielen lieben Dank!
LG, Michael


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#15

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 21.03.2014 16:34
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

..ich habe mir nun nochmals deine vorangehenden Postings durchgelesen (weil Stunden später die Sache natürlich schon wieder schlechter aussieht..)

vielleicht ist mein einziges Problem wirklich ich selbst und meine Ungeduld. Ich bin einfach schon so ewig mit den gleichen Übeln beschäftigt, dass mir die Geduld leider
abhanden gekommen ist.. ich hatte ja zwischenzeitlich sogar alte Probleme die wieder aufgetaucht sind und wieder weggingen, das spricht ja für die Heilung (in der Krankheitsgeschichte rückwärts gehend)

Vermutlich sollte ich nun ein paar Tage gar nichts nehmen, quasi den Q18 Impuls abflauen lassen und dann einfach mit meiner Q15 fortfahren, hm?
(und dann jeden Tag mit der gleichen Schüttelschlaganzahl, z.B. 8, der gleichen Tropfenanzahl (z.B. 3) und einer leicht steigernden Einnahmemenge (z.B. 1 Teelöffel, 1/1/4 TL...)


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#16

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 21.03.2014 17:01
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

kleiner Gedanke, der mir grade noch kam: dass es nach dem Q 18 Impuls erst deutlich besser, jetzt wieder schlechter wird, könnte ja auch (durch den Sprung) wieder eine Art von Erstverschlimmerung sein (die man ja sonst versucht durch die Schüttelschlagangleichung zu vermeiden). Vielleicht gebe ich dem Körper nun "einfach" die Zeit, diesen zu verarbeiten und mache (nachdem es wieder besser und und anschließend schlechter geworden ist) dann doch mit der Q 18 weiter.
Denn wenn es im Laufe der nächsten Tage wieder besser werden sollte, wäre das doch ein Zeichen, dass der Körper sich angepasst hat, nicht?


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#17

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 21.03.2014 22:10
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Oh, du ungeduldiger Michael ... :) Es kommt vor, dass unmittelbar nach Mittelgabe eine Besserung eintritt, die aber dann wieder abflaut. Bei Menschen spielt dabei vielleicht die Psyche mit eine Rolle, aber ich habe auch schon bei Tieren bemerkt, obwohl die sich gegen die Gabe gesträubt hatten. dass die in eine Art Hochstimmung kamen, spielten usw. Bei den Folgegaben trat das nicht mehr auf, aber das Mittel wirkte trotzdem heilend.
Also wenn du jetzt schon die Q18 intus hast, dann bleib doch mal dabei. Gleiche Einnahmeabstände, gleiche Anzahl Schüttelschläge und Tropfen und Einnahmemenge. Auch wenn zwischendurch Verschlechterungen kommen. Mach Notizen - was, wann, wie schlechter/besser, evtl. neue Symptome. Dann hältst du mal bis 80 oder 100 Schüttelschläge durch und ziehst Bilanz.

Das mit den Handystrahlen, Umwelt usw. halte ich ehrlich gesagt für Humbug. Denk mal, was für Umweltbelastungen es früher gab, das Trinkwasser war verschmutzt, offene Feuerstellen, Wanzen, Hygiene war ein Fremdwort und trotzdem haben die Mittel geholfen.
LG ilse


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#18

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 22.03.2014 12:31
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Liebe Ilse :-))

Herzlichen Dank mal wieder für deine Hilfe!! Alles was du schreibst, hat Hand und Fuss! :-) Ich mag mir ja in einigen Dingen Disziplin angeeignet haben, was die Gesundheit betrifft, da sollte
ich nicht bei der Homöopathie damit sparen.. das merke ich leider immer erst dann, wenn ich aus Ungeduld wiedermal auf die Nase gefallen bin. Also dann, bleiben wir bei der Q 18.

Also gestern war ja beim erster Q18 Impuls, der Tag war begleitet von einigen Hochs und Tiefs. Heute geht es mir schon einen Tick besser. Es hat so gut angefangen mit den Q's als ich noch
mit den Wiederholungen auf die Verschlimmerungen wartete. Seit ich las, dass man Q's nicht seltener als 1x am Tag geben soll war der Wurm drin.

Gleichzeitig habe ich nun Angst, einen Impuls mehrere Tage wirken zu lassen. Ich habe zwar das Gefühl, dass es richtig ist, gleichzeitig habe ich aber Angst, weil ich gelesen habe,
nach min 3 Tagen Einnahmepause ist man auch bei den Q's in der Nachwirkungsphase des Mittels (wie bei den hohen C Potenzen) und jede weitere Einnahme ist kontraindiziert.
Was wenn es mir dann aber nach 5 Tagen anhaltend schlechter geht. Darf ich dann trotzdem nichts nehmen? Vielleicht sollte ich das in Kauf nehmen und wirklich erst wieder einen
Impuls setzen, wenn es zwei bis drei Tage (und nicht nur stundenweise mal) schlecht ist.

beste Grüße und schonmal ein schönes Wochenende :)


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#19

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 22.03.2014 15:29
von ilse • Administratorin | 2.712 Beiträge | 11512 Punkte

Lieber Michael,
bei den Q wartet man bei den Folgegaben nicht auf Verschlimmerungen (das ist doch gerade das Besondere daran, sonst könnte man ja einfach C nehmen), sondern nimmt sie entweder jeden Tag oder jeden 2. Tag zur gleichen Zeit und in gleicher Zubereitung ein - auch wenn man sich mal schlechter oder besser fühlt. Ein Auf und Ab einzelner Beschwerden ist normal bei chronischen Krankheiten, aber irgendwann so nach und nach verschwindet das eine oder andere, oft ohne dass man es registriert. Immer vorausgesetzt, das Mittel passt wirklich.

Wenn das Mittel nicht passt, kommen Symptome, die man vorher nicht hatte und die auch nicht im AMB enthalten sind. Die kommen in der Regel aber nicht schon nach ein paar Tagen. Ich weiß ja nicht, welche KH du hast - aber akut lebensbedrohlich scheint sie nicht zu sein. Deshalb würde ich jetzt die Q18 konsequent regelmäßig wie oben beschrieben durchziehen.

Ich merke grade, dass wir irgendwie aneinander vorbei geschrieben haben. Du hast jetzt gemeint, die einmalige Q18 auswirken lassen? Ginge natürlich auch. Aber dann musst du tatsächlich mal längere Zeit "clean" bleiben, nicht nur paar Tage.
LG ilse


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#20

RE: Hallihallo!

in Neue Mitglieder stellen sich vor 22.03.2014 16:28
von Michael74 | 13 Beiträge | 80 Punkte

Vielleicht war meine Annahme, dass es mir von Woche zu Woche besser gehen sollte auch etwas zu optimistisch. Ich dachte halt immer nach besonders guten Phasen, dass sie das Resultat
meiner richtig dosierten Gabe sei und wenn es mir nach der nächsten Gabe wieder schlechter ging, musste ich gleich davon ausgehen, dass ich etwas falsch gemacht hatte..

Gut, ich meinte schon, dass ich bei der Q18 bleibe aber ich war mir nach dem ganzen Hin und Her der letzten Tage an Infos halt unsicher, ob ich sie nun täglich (bzw. 1x alle zwei Tage) nehme oder
eben nur noch nach Befinden. Aber das wäre vermutlich auch falsch, wenn ich dich und das Skript richtig verstanden habe.

Neue Beschwerden kamen nicht hinzu, im Gegenteil. Zeitweise flammten Beschwerden auf, die ich früher schon mal hatte. Das spricht ja für die Richtigkeit der Mittelwahl. Es heißt ja, die Heilung
erfolgt in der Krankheitsgeschichte rückwärts. Nur so ein, zwei hartnäckige Beschwerden, die ich habe werde ich einfach nicht los, immer nur kurz phasenweise. Meine Erkrankung ist nicht lebensbedrohlich,
nein, schränkt mich aber ziemlich in meinem Leben ein, weil ich mich von allem isoliert habe, weil ich mich ständig krank und energielos fühle. Totale Schwächung des Körpers, die sich auf Gewicht, Gemüt
und alles andere niederschlägt.

Ich werde dann mein Mittel nun täglich nehmen in gleicher Zubereitung und hoffe, dass sich langfristig was tut. Jetzt weiß ich ja, dass Rückschläge nicht auf falsche Dosierung
zurückzuführen sind, sondern einfach sein müssen. Wenn ich in der Art dann mal ein paar Wochen durchziehe, sollte es ja auch spürbar werden.

Vielen herzlichen Dank Ilse!! :-)


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