Gerne möchte ich mich vorstellen. Zur Homöopathie bin ich letztendlich gekommen, da ich nach Wegen sanfter Heilung gesucht habe. Anfänglich interessierte mich einfach die Möglichkeit, bei Erkältungen zum Beispiel oder bei erster Hilfe selbst etwas machen zu können, ohne gleich von nachgelesenen Nebenwirkungen aus Beipackzetteln abgeschreckt zu werden.
Als dann die Tochter zur Welt kam, wollte ich ihr die Chance gönnen mit sanfter Medizin, wo nötig, begleitet zu werden. Das Homöopathie in der Lage ist, Menschen zu heilen, die schulmedizinisch abgeschrieben sind, hat mich fasziniert. Freilich ist Homöopathie ein weites Feld. Ich bin Laie. Und ich habe sowohl für meine Tochter als auch für mich einen Homöopathen, der uns in wichtigen Dingen begleitet.
Allerdings habe ich auch begriffen, dass die gesetzliche Lage dem Heilpraktiker in gerade für mich so wichtigen Angelegenheiten den Handlungsspielraum einschränkt oder gar dem Heilpraktiker verbietet heilend einzugreifen. Dabei ist es gerade die Homöopathie- sofern dahinter ein wahrer Fachmann steht- die zum Beispiel bei Epedemien oder bei mancher Kinderkrankheit wahre Wunder bewirken könnte. Darf ein Arzt in solchen Fällen homöopathisch behandeln? Gibt es solcherlei Ärzte überhaupt? Ist das nicht ansich viel zu wiedersprüchlich?
Das Thema Impfen ist auch so ein heißes Eisen. Es gibt keine Impfpflicht, jedoch sind beim Ausbruch einer Krankheit wie Masern zum Beispiel dem Heilpraktiker gesetzlich die Hände gebunden. Homöopathisch zu impfen ist in meinen Augen ein Irrsinn, da es gegen das Prinzip Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen verstößt. Hier ist doch noch gar nichts ausgebrochen, es würde bewußt ein individuell geprägter Krankheitszustand ja erst erzeugt mit Hilfe eines Homöopathikums. Ein ,,Mitteltest", der durchaus nach hinten losgehen kann.
Ein weiteres Thema wäre die Möglichkeit, mit Hilfe der Homöopathie individuelle Symptome zu unterdrücken und damit den Zustand eines Menschen nicht wirklich zu heilen. Dann hat man vielleicht eine Ausdrucksform eines individuellen Zustandes wegbekommen, nicht aber das ursächlich zugrundeliegende.
Und nicht zuletzt, es gibt durchaus Menschen, die aus Berufung Heilpraktiker sind und Homöopathie als ihre Lebensaufgabe heilend einsetzen. Ich freue mich, das es diese Menschen mit Herzblut gibt. Gerne begebe ich mich in die Hände dieser Menschen, dort, wo ich selbst nicht weiterkomme. Wie gesagt, ich sehe mich als Laie und Homöopathie betrachte ich als ein weites Wissensfeld...
Ich wünsche mir in diesem Forum Anregung für meinen ganz individuell eigenen Weg, auf dem ich die Homöopathie nicht mehr missen möchte.
Lieben Gruß von Vallemon.