#1

"Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 04.05.2009 20:25
von Bella (gelöscht)
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Mich würd mal interessieren, wie ihr das mit dem Kaffeekonsum während einer homöopathischen Behandlung händelt.

-Verbietet ihr euren Patienten den Kaffee völlig?
-Dürfen sie nur 1/2 Stunde nach Globulieinnahme keinen Kaffee ?
-Sollen sie für einen gewissen Zeitraum (evtl 14 Tage) auf Kaffee verzichten?

Das sind alles Varianten, die ich schon gehört habe und mich würd einfach mal interessieren was ihr so dazu sagt.

Bin gespannt

LG Tina


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Die Summe unseres Lebens sind die Stunden in denen wir liebten. (Wilhelm Busch)
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#2

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 05.05.2009 00:33
von Old bear • Administrator | 650 Beiträge | 650 Punkte

Hallo Tina,
meine Lehrerin Rosina Sonnenschmidt hat in der direkten Art, für die sie bekannt ist, mal gesagt: "Ein homöopathishcces Mittel, das nicht stark genug ist, sich gegen eine Tasse Kaffee durchzusetzen, kannst Du in der Pfeife rauchen". So halte ich es auch. Ich trinke, wie der Wiener Homöopath Dorsci ("ich lasse mir als Wiener von niemandem meine Tasse Kaffe verbieten"), auch selbst Kaffe, auch wenn ich ein homöopathisches Mittel einnehme. Daß das nicht unbedingt bis zu 15 Minuten vor oder nach der Einnahme des Mittels geschehen muß, steht auf einem anderen Blatt.
LG
Thomas


Thomas B., Tierheilpraktiker und Klassischer Homöopath
"Manchen Menschen verbietet ihre gute Erziehung, mit vollem Munde zu reden; aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun" (Oskar Wilde)
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#3

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 05.05.2009 07:10
von Heidjerin (gelöscht)
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Ich würde auch nicht generell den Kaffee verbieten. Bei meiner Familie und bei mir selbst hat Kaffee noch bei keinem Mittel die Wirkung aufgehoben.

Wenn allerdings Coffea ein bestimmtes Mittel antidotiert, würde ich dem Patienten empfehlen keinen Kaffee zu trinken. Oder zumindest sehen, ob das Mittel trotz Kaffee wirkt. Wenn nicht, dann ist halt Kaffeeverzicht angesagt


Lieber Gruß
Brigitte
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#4

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 05.05.2009 07:59
von Bella (gelöscht)
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In Antwort auf:
Hallo Tina,
meine Lehrerin Rosina Sonnenschmidt hat in der direkten Art, für die sie bekannt ist, mal gesagt: "Ein homöopathishcces Mittel, das nicht stark genug ist, sich gegen eine Tasse Kaffee durchzusetzen, kannst Du in der Pfeife rauchen".


Das ist ja köstlich!
In Antwort auf:

Wenn allerdings Coffea ein bestimmtes Mittel antidotiert, würde ich dem Patienten empfehlen keinen Kaffee zu trinken. Oder zumindest sehen, ob das Mittel trotz Kaffee wirkt.


Naja und das sind nicht wenige Mittel wo Coff. antidotiert....

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zuletzt bearbeitet 05.05.2009 08:01 | nach oben springen

#5

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 05.05.2009 16:28
von Heidjerin (gelöscht)
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Zitat von Bella
In Antwort auf:

Wenn allerdings Coffea ein bestimmtes Mittel antidotiert, würde ich dem Patienten empfehlen keinen Kaffee zu trinken. Oder zumindest sehen, ob das Mittel trotz Kaffee wirkt.

Naja und das sind nicht wenige Mittel wo Coff. antidotiert....


Das stimmt schon. Aber wie gesagt, ich würde auch bei den Mitteln nicht sofort den Kaffee "verbieten", sondern gucken ob das Mittel trotzdem wirkt. Außerdem würde ich den Patienten drauf hinweisen, dass der Kaffee eventuell stören könnte und er auf den Kaffee verzichten muss, wenn das Mittel nicht anschlägt.

Auf der anderen Seite Tina, warum soll man einem Patienten den Kaffee rigoros vorenthalten, wenn es evtl. gar nicht erforderlich ist?

Aber das ist nur meine persönliche Meinung und die muss natürlich nicht für andere gelten. Ich denke, da muss auch jeder seine eigenen Erfahrungen machen.


Lieber Gruß
Brigitte
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#6

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 05.05.2009 18:10
von Bella (gelöscht)
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In Antwort auf:
Auf der anderen Seite Tina, warum soll man einem Patienten den Kaffee rigoros vorenthalten, wenn es evtl. gar nicht erforderlich ist?

Aber das ist nur meine persönliche Meinung und die muss natürlich nicht für andere gelten. Ich denke, da muss auch jeder seine eigenen Erfahrungen machen.


Ich bin doch auch für alles offen (trink ja selbst gern Kaffee ).

Unser Dozent hat erzählt, dass die Teilnehmer bei einem Einsatz der "Homöopathen ohne Grenzen" damals in Bosnien (dort trinken alle ständig Mocca)festgestellt haben, dass die Mittel trotzdem wirken.
Er selber rät aber seinen Patienen wenigstens 2 Wochen "kaffeefreie Zeit".
Früher war ich mal bei einer Homöopathin, die auch nur 1/2 Stunde nach Globulieinnahme auf Kaffee verzichtet hat.

LG Tina


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#7

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 05.05.2009 20:03
von Medusa (gelöscht)
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Also ich arbeite mit der C30 und da habe ich festgestellt, daß Kaffee trinken überhaupt nichts ausmacht, direkt vor der Einnahme bzw. danach sollte natürlich kein Kaffee getrunken werden.

Es gibt aber auch richtig dolle Kaffeetanten, die trinken den ganzen Tag Kaffee, entweder muß da dann die Potenz höher sein oder man sagt "Drossel mal ein bißchen!", verbieten auf gar keinen Fall, denn Kaffee gehört ja schon zum täglichen Gebrauch!

Liebe Grüße

Nicole


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Wer in kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen. (Bibel)
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#8

RE: "Die Kaffeefrage"

in Allgemeines zur Homöopathie 06.05.2009 06:46
von Heidjerin (gelöscht)
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Zitat von Bella
[quote]
Ich bin doch auch für alles offen (trink ja selbst gern Kaffee ).

LG Tina


Das weiß ich doch und es hätte mich gewundert, wenn sich daran inzwischen was geändert hätte .


Lieber Gruß
Brigitte
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